Bin ich „links“? Bin ich „rechts“?

Diese politischen Etiketten nach dem horizontalen Links-Rechts-Schema (ein übernommenes Relikt aus dem britischen Parlamentarismus) mag ich gar nicht, weil sie im Grunde überhaupt nichts aussagen und nur der Verunglimpfung dienen. Dabei hat sich herauskristallisiert: “Links” ist “gefühlt” irgendwie gut, moralisch erhaben, “rechts” kann demzufolge dann ja nur “pfui”, “bäh”, “igitt” sein. Ich halte diese Etikettierung für Blödsinn, weil in der Realpolitik Problemlösungsansätze nach Sinnigkeit und nach Wirkung und nicht nach Ideenherkunft beurteilt werden sollten. Oft wundert man sich zudem, wo bestimmte Ideen im Ursprung wirklich herkommen. Das “Rechts-Links-Schema” ist jedenfalls Quatsch, wenn wohl auch kaum ausrottbar! Quod esset demonstrandum: Besser…

Mehr lesen …