Wirtschaftsfaschismus

Jedesmal könnte ich mich aufregen, wenn die globalisierte, weltwirtschafliche Entwicklung mit “Neoliberalismus” umschrieben wird. Kein Begriff könnte in der veröffentlichten Meinung falscher Anwendung finden. Warum? Neoliberalismus meinte ursprünglich etwas ganz anderes, genauer sogar das exakte Gegenteil dessen, wofür der Begriff seit Jahren genutzt wird.  Aus den Gründen Erstmals wurde der Begriff anfangs der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts von dem französischen Politiker Pierre Étienne Flandin als “néo-liberalisme” genutzt und bald darauf auf Vorschlag des deutschen Wirtschaftswissens-chaftlers Alexander Rüstow in Deutscher Sprache, auf dem Colloque Walter Lippman, in Paris definiert. Diese Neuschöpfung sollte einen neuen Liberalismus entwerfen, der nicht mehr auf Marktradikalität setzt, sondern…

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Zwei Seiten derselben Medaille

“Linke” und “Rechte” sind die beiden Seiten ein und derselben Medaille, gepresst aus getrocketer Scheiße. Guckt man genauer hin, dann bedingen sich die beiden Lager nämlich und sind sich ähnlicher als man glauben mag. Man stelle sich die “AntiFa” mal bitte ohne Faschisten vor. Belege? Beide glauben, für ihre “Ziele” – oft in Gewaltexzess-Events – das Gesetz nach belieben brechen zu dürfen. Beide setzen in ihren Extremen auf Gewalt und je weiter “links” man steht, umso mehr “Rechte” glaubt man wahrzunehmen – und natürlich auch umgekehrt. Beide setzen auf Hetze, schaukeln sich hasserfüllt gegenseitig auf: Nazikeule hier und Volksverräterkeule dort.…

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Die AfD ist großer Mist – aber für die Demokratie möglicherweise nützlich

Wenn ich mich in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis zum Thema AfD so umhöre, dann erfahre ich im Kern immer die selbe Einschätzung: Für ihr Programm und ihre Haltung zu Flüchtenden und Ausländern generell kann man die AfD nicht wählen. Aber – und das ist kein unbedeutender Grund – sie treibt die Altparteien vor sich her, wieder mehr Politik für die breite Masse der Bevölkerung und weniger für den global agierenden Wirtschafts- und Finanzfaschismus zu gestalten. Selbst bin ich dabei hin- und hergerissen! Ich weiß natürlich, dass Deutschlands Verhängnis 1933 mit demokratischen Wahlen seinen Lauf nahm. Das “Niemalswieder” habe ich nicht…

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Das programmierte Sterben Europas

Vorweg: Zum Brexit und anderen feuchten Exit-Träumen der Rechten Europas wird zur Zeit viel geschrieben. Da muss ich nicht noch Wasser ins Meer schütten oder Eulen nach Athen tragen, um im europäischem Bilde zu bleiben. Interessant ist allerdings, dass die Briten jetzt erst, nach dem Plebiszit, massenweise nach den “Folgen des Brexit” googlen. Zu spät! Ich möchte mich damit befassen, warum die Stimmung in Europa so rasant gekippt ist, vorhersehbar, weil nämlich programmiert. Und ich bitte um Gnade, der Beitrag wird sehr lang werden. Und bei aller Kritik: Ich bin, war immer und werde wohl auch immer sein, ein Verfechter…

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