Fundsache:

Rechtsruck eine optische Täuschung?

Einen beachtenswerten Essay verfasste der Autor Jonas Schaible auf T-Online. Schaible schreibt als freier Autor auch für die ZEIT – und dort wären seine Zeilen vielleicht sogar besser platziert gewesen. Schade, dass der gelungene Beitrag “nur” auf T-Online erschien. Der Verfasser legt recht nachvollziehbar dar, warum der – auch medial stets so kommentierte “Rechtsruck” – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und in der ganzen westlichen Welt – letztlich nur das Produkt selektiver Wahrnehmung, also eine optische Täuschung, ist. Und der Beitrag gibt auch jede Menge Hinweise darauf, wie die mediale Überversorgung der erstarkenden Rechten, beschleunigend wirkt. Im…

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Fundsache:

Die Hybris der Journaille

Wenn die Journaille davon träumt, die alleinige Deutungshoheit im öffentlichen Raum inne zu haben – gar noch staatlich alimentiert – wird es für die Demokratie gefährlich. Gefährlicher gar, als wenn “linke” Autonome bei Gipfeln ganze Stadtteile in Hamburg demolieren, “rechte” Niemalskluge Hitlergrüße zeigen, “Ausländer raus” und “Lügenpresse” plärren oder Islamisten die Sharia in der westlichen Welt einführen wollen. Ein “Wahrheitsministerium” wäre nämlich nichts anderes als ein Euphemismus für ein Propagandaministerium. Roger Letsch lässt das Szenario in einem Beitrag auf Achgut.com einleuchtend Revue passieren. Er lässt auch durchblicken, dass dahinter auch ganz eigennützige Interessen der Journaille stecken, angesichts rückläufiger Auflagen, immer…

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Fundsache:

Brief aus den USA an deutsche Medien

Aus den USA kommen harsche Worte und ein vernichtendes Urteil zur Hybris der deutschen Journaille über den Teich. Jay Rosen, Journalist des Jahrgangs 1956, sendet in einem offenen Brief an seine deutschen Kollegen eine Standpauke, die sich gewaschen hat. Die bei uns wachsende Ahnung, die deutschen Medien – allen voran die sog. Leitmedien – könnten mit ein Teil der Ursache der aufgeheizten Stimmung in Deutschland sein, scheint für Rosen bereits fest zu stehen. Keinem, aber auch nicht einem einzigen Satz seines offenen Briefes könnte man tragfähig begründet ernsthaft widersprechen. Hat sich die deutsche Journaille den hasserfüllten Ruf “Lügenpresse” von “rechts”-außen…

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Wolfgang Kubicki nimmt Stellung

Nach dem medialen Furor zu einem Zitat, welches einem Interview entnommen war, das Wolfgang Kubicki dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gegeben hat, hat Kubicki auf seiner Facebook-Seite nun dazu Stellung bezogen. Das war auch gut so! Denn leider rauschte zwar das aus dem Zusammenhang gerissene, kritisierte Zitat durch den Medienwald, das ganze Interview, welches erst den Kontext herstellen würde, hat die Medienwelt bislang jedoch nicht veröffentlicht, auch nicht das RND. Man fragt sich warum! Kubickis Statement (Facebook): “Es ist manchmal schon erstaunlich, wie weit Äußerungen interpretiert werden, um am Ende eine knackige Überschrift zu erhalten. Ich habe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland folgendes Zitat gegeben….

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Fundsache:

Wohltuende, weise Worte

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) hat kürzlich – mit Blick auf die sich scheinbar hemmungslos, wie eine Virenepidemie ausbreitende Paranoia deutscher Sicherheitspolitiker – in weisen Worten eine wohltuende Rede gehalten. Von den Innenministern unseres Landes (das sind ja die eigentlichen Hüter der Verfassung) sollte man verlangen, dass sie diese Rede jederzeit auswändig zu rezitieren wissen. Es sollte ihnen geradezu, unter Strafandrohung, verboten sein, neue Gesetzentwürfe in die Parlamente einzubringen, wenn sie die Rede nicht Wort für Wort wiedergeben können und – vor allem – in ihrer Zielrichtung verstanden haben. Lesen Sie Prof. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier zum Thema Freiheit vs. Sicherheit Ergo: Nie…

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