Fundsache: Saïda Keller-Messahli im NZZ-Interview

Der radikale, politische Islam

gefunden von Kurt O. Wörl

Die links-grüne Entourage in unserem Land sollte genau zuhören, was Saïda Keller-Messahli zu sagen hat. Vielleicht kommen Sie dann dahinter, was an ihrer Weltsicht nicht stimmig ist … vor allem mit Blick darauf, dass sie ja lautstark darauf bestehen, “Feministinnen” zu sein.

Schizophrenie hat bekanntlich viele Erscheinungsformen und im links-grünen Denkspektrum ist sie überaus present.

Zitat Keller-Messahli im Interview:

…”Trotzdem richte ich meine Kritik an die Linke, für die ich viel Sympathie habe – oder zumindest gehabt habe, muss ich sagen. Meine Kritik geht einfach dahin, dass das ein Phänomen ist, dass man in fast allen europäischen Ländern beobachten kann, dass es meistens Grüne oder Sozialisten sind, die ausgerechnet den politischen Islam so reflexartig in Schutz nehmen, ohne die Mechanismen zu verstehen und ohne zu verstehen, was eigentlich man da beschützt.

 

So ergeben sich da sehr abstruse Situationen, wo Leute beschützt werden, die eigentlich gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau sind, die gegen das Selbstbestimmungsrecht überhaupt sind, die gegen jede Idee von Freiheit sind, die kleine Mädchen in den Moscheen schon sehr früh an das Kopftuch heranführen wollen. 

 

Und plötzlich sieht man, dass die Linke, die ja historisch eigentlich immer für Gleichberechtigung eingetreten ist und dass sie plötzlich Islamisten schützt, die genau das Gegenteil der linken Ideale vertreten.

 

Dieser Islamo-Gauchisme ist schon ein Problem heute, weil ich habe das Gefühl, dass die Linke sich zu wenig mit diesem Problem befasst, viel zu unsicher ist und meint, sie müsse die Muslime als Minderheit schützen, aber eigentlich schützt sie sehr oft Islamisten.” …

Saïda Keller-Messahli im Gespräch mit NZZ-Chefredakteur Eric Gujer


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