Entlarvendes Gespräch mit einem Moslem:

Islam: Die Wahrheit währt am längsten

Gastautor: Paul Panter

Heute in der Münchner U-Bahn: Nach einem eher belanglosen Gespräch, das sich aus einer Frage nach der richtigen Haltestelle ergab, wollte mir ein junger Muslim, ich schätzte ihn auf 28, vielleicht 30 Jahre, wieder einmal nahe bringen, wie “friedlich” doch der Islam im Grunde sei.

Er könne gar nicht verstehen, warum die westliche Welt seinem Glauben und die Muslime so vehement ablehnten. Es entspann sich ein Gespräch, das ich nicht zum ersten Mal mit Followern des Propheten führte. Ich fragte ihn deshalb:

“Gibt es im Koran Hinweise darauf, dass der Islam eine friedliche Religion sei?”

Wie das Amen in der Kirche rezitierte der junge Mann erwartungsgemäß, was Muslime auf diese Fragen immer gerne antworten, Sure 5, Vers 32:

“Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet! Und wer einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet!”

“Hab ich schon einmal gehört!” antwortete ich und fragte scheinheilig, ob er die Sure richtig und vollständig zitiert hätte. “Wissen Sie, mich interessiert keine Religion, über die nicht wahrhaftig gesprochen wird!”

“Ja”,  gelobte er, “so wahr ich hier bei Ihnen sitze!”

Sie haben nichts weggelassen und nichts hinzugefügt?” bohrte ich nach.

“Nein, das wäre eine Sünde!”

Ich sah ihn eine Weile schweigend an und fragte schließlich: “Würden Sie mit der Hand auf dem Koran schwören, dass das wahr ist? Würden Sie bei Allah und seinem Propheten und dem Leben ihrer Kinder und Eltern einen Eid darauf leisten?”

Jetzt wurde der junge Mann unruhig und redete sich heraus: “Ich führe keinen Koran mit mir, aber es ist wahr, so wahr wie Sie mir jetzt in die Augen sehen können!”

Ich wollte wissen wie weit er sich noch verstrickt: “Gelten diese weisen Worte für alle Menschen, also für Juden, Christen, Buddhisten, für Agnostiker und Ungläubige und auch für Muslime?”

“Allah, sprach in seinen Worten von der ganzen Menschheit, so hat es der Prophet übermittelt.”

“Das beantwortet nicht meine Frage! Ich wiederhole: gilt das für Muslime und Nichtmuslime gleichermaßen oder gibt es da einen Unterschied?” und fragte weiter, “müssen sich also alle Muslime an diese Weissagung halten?” – Und heißt das dann, wenn ein Muslim einen Ungläubigen tötet, dass das vor Allah so wäre, als habe er die ganze Menschheit getötet?”

Er: “Kein Muslim wird Ihnen etwas anderes sagen!”

“Ich weiß, kein Muslim wird mir etwas anders sagen, ich habe das, wie gesagt ja schon öfter gehört.” antwortete ich. “Aber lassen Sie uns nochmal von vorne beginnen?” Haben Sie Sure 5 Vers 32 vollständig und richtig zitiert?” hakte ich nach.

Ich denke, er ahnte in dem Moment, als ich die exakte Koranstelle benannte, dass ich doch nicht ganz unbedarft war. Er sah lange aus dem Fenster und meinte dann, dass er bald aussteigen müsse.

“Wissen Sie”, sagte ich dann, “ich verstehe nicht, warum Sie nicht einfach ehrlich sind. Immerhin könnte ich doch ein Mensch sein, der sich für ihren Glauben interessiert, deshalb ernsthaft mit Ihnen plaudert. Wer wendet sich denn einer Glaubensrichtung zu, wenn deren Angehörige entweder ihre Religion selbst nicht kennen oder schlicht Unwahres darüber sagen?” 

“Ich habe Sie nicht angelogen!” meinte er etwas trotzig. 

“Doch, haben Sie! Ich habe Sie gefragt, ob Sie Sure 5, Vers 32 vollständig und richtig zitiert hätten. Ich meine nicht wortwörtlich, aber zumindest inhaltlich und Sie haben das bejaht. Ich habe Sie gefragt, ob sich der Vers an alle Menschen oder nur bestimmte richtet, ob er für alle Menschen, gleich welchem Glauben oder Nichtglauben sie angehören, gilt oder nur für bestimmte. Der Frage sind sie ausgewichen und haben gesagt, dass kein Muslim mir etwas anderes erzählen würde.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Sie sagten die Wahrheit, dann verstehe ich nicht, warum sie einer konkreten Frage ausweichen. Oder sie haben mich angeschwindelt, womit Sie sich selbst und zugleich alle Muslime zu Lügnern abstempeln würden, wenn Sie sagen, dass kein Muslim anders darüber reden würde? Und zudem hätten Sie nach ihren eigenen Worten eine Sünde begangen.

Wir beide wissen ja, zumindest weiß ich es, dass ihr Zitat eben nicht vollständig war, wonach ich Sie wiederholt gefragt habe. Der Vers 32 der 5. Sure ist ein Befehl Allahs an die Juden – und der Prophet hat das als wörtliche Rede Allahs überliefert. Und Sie haben noch nicht einmal das verkürzte Zitat richtig wiedergegeben. Vers 32 enthält z.B. nicht die fromme Floskel ‘Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!’ Aber da ich weiß, dass Muslime das immer, wenn Sie den Koran zitieren, vorneweg sprechen, will ich Ihnen das nachsehen. In der korrekten Übersetzung aus dem Arabischen spricht Allah aber folgendes:

‘Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israel verordnet, dass wer eine Seele ermordet, ohne dass er einen Mord oder eine Gewalttat im Lande begangen hat, soll sein wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat. Uns wer einen am Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten.

Und es kamen zu ihnen Unsre Gesandten mit den deutlichen Zeichen; dann aber waren viele von ihnen ausschweifend auf Erden.’

(Anm: das ist der einzige Vers aus dem Koran, Übersetzung von Max Henning, den ich aus gutem Grund auswendig gelernt habe.)

Weder für mich als Ungläubigen, noch für Sie als Muslim sind diese Worte bindend, aber sehr wohl – aus Sicht des Islam – für Juden. Dieser Vers ist deshalb alles andere als ein Nachweis dafür, dass der Islam eine friedliebende Religion wäre, da weder Sie noch ich uns darauf berufen können. Trotzdem verwenden ihn Muslime und ihre Imame immer wieder genau zu diesem Zweck. 

Es erübrigt sich deshalb auch, Sie auf die Nachrichtenlage, auf den Hass mit Mord und Totschlag zwischen Schiiten und Sunniten, auf die Schreckensherrschaft des Daesh (“Islamischer Staat”)  hinzuweisen, nicht wahr?”

Der junge Mann schwieg nun, stand dann bald auf, meinte er müsse jetzt aussteigen und sagte im Vorbeigehen noch “Daesh ist übrigens eine Beleidigung für die gerechte Sache, für ein Kalifat zu kämpfen! Die Ungläubigen müssten ja nur Muslime werden oder die Kopfsteuer bezahlen, dann wäre nämlich Frieden!” Er verließ damit die U-Bahn.

Ich zu mir: “Also nie!”

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Ein Kommentar:

  1. Danke Kurt, nun habe ich wieder etwas gelernt. Ich denke jede Religion, ist nur ein Mavhtinstrument. Sie gibt die Gründe dafür wie Menschen leben SOLLEN , wie Menschen denken SOLLEN und für was Menschen kämpfen Sollen. Für mich ist sie die Erfindung von machtbesessenen Menschen. Eine Welt ohne Religion wäre über die Jahrhunderte ehrlicher gewesen. Denn Glaube dürfte keine Kriege führen. Bis heute und heute mehr denn je, gibt es immer wieder so schlaue Menschen, die wissen, wie der Mensch zu sein hat, was es denken soll und wie er Handeln soll. Daran gehen die Menschen kaputt. Das ist die Grundlage für Hass, Neid, Gewalt, Hetze und Egomanenkämpfe. Leider.

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