Fundsache: ServusTV-Doku - Die Pandemiepolitik aus anderen Blickwinkeln

Auf der Suche nach der Wahrheit

gefunden von Kurt O. Wörl
 
Auf dem österreichischen Sender ServusTV wurde nun auch der zweite Teil der Doku mentation “Auf der Suche nach der Wahrheit” ausgestrahlt. Eine Doku, wie man sie in dieser Objektivität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Deutschlands kaum mehr sehen kann. Ich empfehle, sich die zweimal etwa 90 Minuten Zeit zu nehmen, um die weltweite Corona-Pandemie auch aus anderen Blickwinkeln, wie sie hier im Land der German-Angst, kaum noch gewährt werden, zu betrachten.
 
Exklusiv für ServusTV machte sich der Linzer Virologe Professor Martin Haditsch auf eine Reise um den Globus. Sein Ziel: führende Wissenschaftler, wie den Nobelpreisträger Michael Levitt zu treffen und aus erster Hand Antworten auf die drängenden Fragen zum Ausbruch und der Bekämpfung des Coronavirus zu bekommen. Das Ergebnis: exklusive Interviews, unbequeme Antworten, mit neuen Perspektiven auf die Pandemie und aktuelle Maßnahmen im Kampf gegen Corona. 
 
Ich kann nicht beurteilen, wie zutreffend die Äußerungen der, in der Doku zu Wort kommenden Wissenschaftler sind, dazu fehlt mir die Expertise. Aber ich kam gehörig ins Grübeln, weil die gravierenden Auswirkungen der kritisierten falschen Vorgehensweise der Regierungen sich auch in den deutschen Corona-Zahlen widerspiegeln. Und die Doku zeigt auf, dass ich offenbar mit meiner Einschätzung, vom 10. Februar d.J., zum schwedischen Weg durch die Pandemie, unter der Leitung des schwedischen Staatsepidemiologen Anders Tegnell, den man inzwischen selbst im hart betroffenen Italien letztlich als den eigentlich richtigen einräumen musste, nicht falsch lag.

Jedenfalls waren die Schlussworte Haditsch’ am Ende des ersten Teils der Doku beeindruckend und trafen mich ins Mark:
 
“Corona hat die Gesellschaft gespalten. Der Riss geht durch Partnerschaften, Freundschaften, Familien. Was ich mir wünsche? 
  • Brücken bauen statt Gräben ausheben!
  • Respekt statt Bevormundung!
  • Verständnis statt Ausgrenzung!
  • Verzeihen statt Schuld zuweisen!
  • Vernunft statt Panik!
  • Nächstenliebe statt Einsamkeit!
  • Hoffnung statt Angst!

Und dass diese Dokumentation vielleicht einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass Menschen in anderen nicht die Gefährder oder Todesengel sehen, die Egoisten, sondern rücksichtsvoll miteinander umgehen. …”

Sehr recht zur wünsche wäre es, wenn die Worte des beeindruckenden Mannes auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland, die einen großen Beitrag zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen haben – vielleicht sogar den Hauptanteil daran hatten – auf fruchtbaren Boden und zu selbstkritischer Reflexion führen möge.

Titelbild: Screenshot aus der Sendung


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