Unterschriften und Petition gegen Gender-Unsinn

Autor: Kurt O. Wörl Darauf, dass sich endlich Sprachwissenschaftler, Journalisten und Schriftsteller gegen den Irrsinn der Verhunzung unserer Sprache durch fundamentalistisch-feministisch initiierte Genderisten zu Wort melden (Sie wissen schon: Lehrer*innen, Lehrer/-innen, LehrerInnen Lehrer_innen usw.), habe ich schon lange gewartet. Vor einigen Tagen startete der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) zusammen mit vielen anderen, deren Arbeitsmittel unsere Sprache ist, eine Petition gegen diesen Irrsinn. Unter den Unterstützern sind viele Professoren  und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Ex-Bild-Chefredakteuer Kai Diekmann, die Autoren Peter Hahne und Bastian Sick, die Kabarettisten Dieter Nuhr und Dieter Hallervorden. Neben dem VDS startete am Rosenmontag auch eine…

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Minderheiten lehnen Political Correctness ab

Autor: Kurt O. Wörl “Political Correctness” scheint sowohl bei der Mehrheit der US-Bevölkerung, also auch mehrheitlich bei den Minderheiten, welche über diese sprach-“polizeiliche” Ideologie eigentlich Schutz vor Diskriminierung erfahren sollten, auf große Ablehnung zu stoßen. Zu dem Ergebnis kommt die brandneue US-Studie “Hidden Tribes: A Study of America’s Polarized Landscape” des Forschungsinstituts “More in Common“, welche sich generell mit der Polarisierung der Gesellschaft in den USA befasst. Nach dieser Studie lehnen 80% der Befragten “Political Correctness” ab und halten sie – neben Hassäußerungen, welche die Gesellschaft zunehmend spalten – für ein großes Problem. Jedenfalls äußerten sich 79% der befragten weißen und 75%…

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Precht erklärt den Niedergang der SPD

Nach der Bayernwahl dürfte vor allem in der SPD und bei den LINKEN das große Wundenlecken beginnen. Wer wissen möchte, warum die SPD nicht mehr gebraucht wird und warum die Linken nicht in das Vakuum, das die SPD hinterlässt, eindringen kann, Richard David Precht hat dafür recht plausible Erklärungen. Dank an Thilo Jung für das aufschlussreiche Interview. Zeit nehmen, es lohnt sich! Prädikat: unbedingt hörenswert: Lesen Sie auch: Landtagswahl mit Sprengstoff für Berlin

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Landtagswahl mit Sprengstoff für Berlin

Autor: Kurt O. Wörl Mit 72,4% (+8,8% ggü. 2013) Wahlbeteiligung haben die Bayern ihren neuen Landtag gewählt. Wirkliche Überraschungen waren für mich nicht dabei, wenn man das CSU-Ergebnis im Vergleich zu den Umfragewerten vor der Wahl ausnimmt. Und so sieht das vorläufige amtliche Wahlergebnis aus: Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik Die CSU schnitt damit deutlich besser ab, als es die Umfragewerte erwarten ließen, die FDP schafft knapp den Wiedereinzug und die AfD zweistellig erstmals den Einzug in den Bayerischen Landtag. Die LINKE scheitert kläglich an der 5%-Hürde.  Demnach sieht die Sitzverteilung (mit Ausgleichsmandaten) im neuen Landtag so aus: Der neue…

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Gregor Gysi erklärt Deutschland

2016 startete der Dresdener Verein “Atticus e.V.” in der sächsischen Hauptstadt eine Gesprächsreihe mit der Bezeichnung “Tacheles” gestartet. Erster Gast war Gregor Gysi. Auch wenn ich mit den “Linken” nicht viel anfangen kann, aber neben Sahra Wagenknecht halte ich Gysi für einen der vernünftigsten und glaubhaftesten Politiker der Gegenwart. Er wäre in einer Partei der Mitte eine Perle. Was er zu sagen hat, nehme ich ihm ab und ich kann ihm kaum widersprechen. Prädikat: 95 Minuten die unbedingt sehenswert ist: Lesen Sie auch: Aufstehen! und Dann? … Lesen Sie auch: Das rote Sommermärchen Lesen Sie auch: Zwei Seiten derselben Medaille

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Riss durch Deutschland

Mir scheint, immer mehr Autoren bevorzugen es, ihre Beiträge in ausländischen Medien zu publizieren. Der deutsche Gesinnungsjournalismus ist halt nicht jedermanns Ding. Der DDR-Regimekritiker Alexander Bauersfeld hat einige wertvolle Gedanken zum Zustand unserer Republik in einem Gastkommentar für die NZZ zusammengetragen. Lesenswert! NZZ 02.10.2018: Ein Riss geht wieder durch Deutschland  

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Aufstehen! und Dann? …

Gastautorin: Heike Pfennig … Dann stehe ich da und nichts passiert. Wieder eine Bewegung in der endlos geredet wird, endlos irgendwelche Parolen in die Welt gehauen werden, sich Menschen gegenseitig attackieren und doch nur irgendwo rumstehen. Da lohnt sich das aufstehen nicht. Da bleibe ich lieber sitzen. In jedem Bundesland, in viele Städten schießen Bündnisse gegen Rechts aus dem Boden, egal wie sie gerade heißen. Aber nirgends entstehen Bündnisse für soziale Gerechtigkeit. Bündnisse die parteiübergreifend wirklich Demokratie leben und sich den Menschen zu wenden. So lange das so bleibt, haben wir in Deutschland keinerlei Alternative. Nein, auch die Linke ist…

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Das rote Sommermärchen

Dieser Beitrag vom 08.08.2018 in ZEIT-online ist interessant. Sahra Wagenknecht rekrutiert offenbar wirklich brauchbare und sehr interessante Köpfe für die neue “linke” Sammlungsbewegung “Aufstehen”. Der Beitrag rechnet auch gewaltig mit dem “neolinken” Moralisieren, “linken” Sprachregelungen auf und mit den teils besoffen wirkenden Irrtümern des “linken” Spektrums auf. Für mich allemal ein Anlass, die neue Bewegung interessiert im Auge zu behalten: ZEIT-Online: Sahra Wagenknecht: Das rote Sommermärchen

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Wenn LINKE nach Gerechtigkeit rufen…

…geht es garantiert schief. – (überarbeitet, nach einer anonymen Idee im Internet) Es waren einmal zehn Männer, die jeden Abend miteinander zum Essen gingen; und die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Abend genau 100,00 Euro. Jeder bestellte sich also allabendlich eine Speise zum Preis von 10 EUR. Die Gäste zahlten ihre Rechnung so, wie wir unsere Steuern bezahlen, das heißt die Reichen mehr, die Ärmeren entsprechend ihrem Einkommen weniger, die ganz Armen gar nichts und das sah so aus: Vier Gäste, zur Zeit arbeitslos. zahlten nichts = 0% der Rechnung. Ein LINKER Gewerksschafter, zahlte 1 Euro = 1% der…

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Sind private Seenotretter Helden?

Zwar aus der Redaktion eines Springer-Boulevard-Blattes, aber weil die richtigen Fragen gestellt werden trotzdem lesenswert:  Sind die deutschen Helfer im Mittelmeer denn wahre Helden? Meine 2 Cents dazu: Autor: Kurt O. Wörl Ich frage mich ja schon länger, warum sich immer noch kein Heer europäischer Staatsanwälte der Besatzungen der sog. “privaten Seenotretter” (SeaWatch und Co.) widmet. Gut, Malta hat mit der Beschlagnahme zweier Schiffe und eines Flugzeuges und der Festsetzung eines Kapitäns dankenswerter Weise den Anfang gemacht, aber der vorerst rein seerechtliche Aspekt dieser Maßnahmen genügt m.E. bei weitem nicht. “SeaWatch” und Co. stehen aufgrund ihrer eigenen Aussagen im dringenden…

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