Fundsache zu den Grundrechteeinschränkungen in Corona-Zeiten

Was ich möchte und was nicht

Autorin: Jacqueline P. Le Saunier (danke für die Erlaubnis zum Teilen)

Ich möchte dieses Virus nicht bekommen und ich möchte auch nicht, dass jemand, den ich kenne, es bekommt.

Ich möchte aber auch nicht Krebs bekommen, einen Autounfall haben oder an einem Stück Apfel ersticken.

Ich möchte genauso nicht vom Blitz erschlagen werden, unter einer Lawine begraben sein oder beim Schwimmen im See ertrinken.

Ich möchte auch bitte keinen Schlag- oder Herzanfall haben oder beim nächtlichen Klogang über die Treppe fallen und mir das Genick brechen.

Ich möchte nicht dement werden, keine eitrigen Zähne bekommen und keine Lebensmittelvergiftung.

Und ich möchte nicht, dass jemand glaubt, mich vor all dem schützen zu können und mich dafür wie Rapunzel in einen Turm sperrt.

Ich möchte von der Politik nicht entmündigt werden, möchte mir nicht von einigen Wenigen die Welt erklären lassen und mir sagen lassen, was ich glauben darf und was nicht.

Ich möchte nicht, dass jemandem unter Androhung von Berufsverbot oder Einweisung in die Psychiatrie verboten wird, seine persönliche Meinung öffentlich zu äußern.

Ich möchte nicht, dass Menschen dazu verpflichtet werden, Nachbarn zu denunzieren und auf ihre sozialen Kontakte zu verzichten.

Ich möchte keine Gutpunkte auf meinem Benimm- und Impf- Konto sammeln müssen, damit meine Kinder eine höhere Schule besuchen dürfen.

Ich möchte nicht wie ein Kindergarten-Kind behandelt werden, weil ich nämlich schon viele Jahre gewohnt bin, selbständig zu denken und zu handeln.

Ich möchte eigenverantwortlich sein dürfen, selber denken dürfen, über meinen Körper selbst bestimmen dürfen und niemandem, aber auch wirklich niemandem, das Recht geben, mich permanent kontrollieren zu dürfen.

Ich möchte meine Meinung lautstark sagen können, frei von Angst. Ich möchte küssen und umarmen dürfen.

Und ich möchte auf keinen Fall das Denken und die Entscheidungen denen überlassen, die an der Macht sind, weil ich mich davor fürchte, dass die Mächtigen dann immer berauschter werden von dem Gefühl der Machtausübung. Und davor, dass dann zwar die Körper der Menschen am Ende noch lebendig sind, aber ihr Geist und Ihre Seele gebrochen.

Bild von Alfonso Cerezo auf Pixabay


Lesen Sie auch:

Der Regierung gehen die Argumente aus

Lesen Sie auch:

Dank und Sorge über Ungereimtheiten

Lesen Sie auch:

Corona wird Veränderungen bringen

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.