Nachdenkzeilen:

Was uns wirklich gehört

Frei nach einer anonymen Idee aus dem Internet:

Ein alter Mann begegnet im Traum “Gott”, der sich ihm mit einem Koffer näherte und er fühlte augenblicklich, dass seine Zeit gekommen war. 

Als “Gott” vor ihm stand, sprach er den Mann an und sagte; “Komm, es ist Zeit zu gehen.”

Der Mann verängstig: “Jetzt schon? Aber ich hatte doch noch so viel vor…”

“Gott” antwortete: “Bedauere, aber die Zeit für Dich ist gekommen!”

“Und was ist in dem Koffer?” fragte der Mann zurück.

“Gott” antwortete: “Darin ist alles, was Dir gehört.”

Der Mann: “Also mein Geld und all mein Hab und Gut?”

“Gott”: “Nein, denn all das hat Dir nie gehört, sie gehörten immer der ganzen Welt. Du hast es dir nur geliehen.”

Mann: “Dann sind es wohl meine Erinnerungen?”

“Gott”: “Deine Erinnerungen sind nicht die Deinen, sie gehören der Zeit, die hinter dir liegt.”

Mann: “Dann sind es mein Können und all meine Talente?”

“Gott”: “Alles was du konntest, konntest du nur der Umstände wegen, gehört hat Dir beides nie.”

Mann: “Sind es meine Freunde und Bekannten?”

“Gott”: “Nein, sie waren bleiben ein Teil Deines Weges.”

Mann: “Sind in dem Koffer meine Frau und meine Kinder?”

“Gott”: “Deine Frau und Deine Kinder waren nie Dein, wie Du selbst niemandes Eigentum warst.”

Mann: “Dann ist es wohl mein Körper?”

“Gott”: “Was für ein Körper? Wie Eure Physiker inzwischen doch herausgefunden haben, gab es deinen Körper nicht wirklich. Er war nur eine Ansammlung von Feldern, geladenen und ungeladenen Teilchen und bestand zu 99,99% nur aus Vakuum. Also nicht viel mehr als nur eine Idee.”

Mann: “Also bewahrt der Koffer meine Seele auf?”

“Gott”: “Das, was Du Deine Seele nennst, gehörte immer mir, niemals Dir. Ich nenne es meine Idee.”

Irritiert nahm der Mann den Koffer den “Gott” ihn nun hinhielt, öffnete ihn und er sah, dass er leer war. Traurig sah er “Gott” an und fragte: “Also habe ich nie wirklich etwas besessen?”

“Doch” antwortete “Gott”, “jeder Moment, den Du gelebt hast gehörte Dir und nur Dir allein. Das, was Dir als Leben erschien, war eine Abfolge von flüchtigen Momenten, die Dir und nur Dir alleine gegönnt waren. Es lag an Dir selbst, jeden dieser Momente zu nutzen und zu genießen, solange es Dir möglich war. Es gab sonst nichts, was Dir diesen Schatz sonst hätte ermöglichen können. Du gehst den letzten Schritt alleine und auch Deine Momente liegen hinter Dir. Du kannst sie nicht mit nehmen, wie Du nichts von dem, was Du Materie, Eigentum, Frau, Kinder, Freunde, Geld, Hab und Gut nennst in diesem Koffer mitnehmen kannst.”

Daraus folgt:

Lebe Dein Leben, nutze und genieße jeden Moment, halte Frieden in deinem Denken, sei freundlich zu Dir selbst und anderen und strebe danach, glücklich zu sein. Mehr kann und wird niemand je sein Eigen nennen können.

 

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