Die Hölle

Von ewiger Verdammnis und sehr irdischer Macht

Die Hölle ist kein Ort, sondern eine Idee – und eine erstaunlich langlebige. Folgen Sie mir auf meiner Reise von der kindlichen Gewissheit ewiger Verdammnis über theologische Rechenkunststücke bis zur diskreten Entsorgung des theologischen Unfugs im 20. Jahrhundert.

Mit Ironie und persönlicher Erinnerung will ich zeigen, wie aus einem verständlichen Gerechtigkeitsbedürfnis ein pädagogisches Schreckensinstrument wurde – und warum ausgerechnet die Aufklärung die eigentliche Erlösung brachte. […]

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Spießbürger damals und heute

Auch vermeintlich Progressive sind heute nicht mehr frei davon

Ende der 1950 bis Ende der 1970er Jahre waren die links-progressiven Strömungen in unserem Land jene, die das normale Bürgertum gerne als Spießbürgertum der Lächerlichkeit preisgaben.

Heute hat sich eben jenes links-grüne Spektrum selbst in der Spießigkeit wohlgenährt eingerichtet, saturiert wohnend in gentrifizierten Wohnvierteln (wo man ganz sicher keine Asylunterkünfte findet), meist staatlich alimentiert an Hochschulen und in staatlichen Institutionen, beruflich also bestens abgesichert. Und wie das so ist, wenn Saturiertheit zur Gewohnheit wird, die Spießigkeit lässt nicht lange auf sich warten.

Eine kleine Synopse zum Vergleich möge meine Beobachtung illustrieren: […]

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Weihnachtszeit – die „stade“ Zeit

Über Hoffnung, Licht und die uralte Kunst, den Winter zu überlisten

Wenn draußen das Tageslicht früher Feierabend macht als wir selbst, beginnt drinnen das große Gegenprogramm. Lichterketten werden aufgehängt, als ließe sich der Winter damit verdrängen, Glühwein ersetzt gesunde Skepsis, und irgendwo zwischen Kaufrausch und Kerzenschein wächst die Hoffnung, dass es mit ausreichend Beleuchtung auch innerlich heller wird. Der Mensch hat seit jeher ein Talent dafür, der finsteren Jahreszeit mit Festen, Geschichten und Ritualen zu trotzen. Warum das Licht dabei immer wieder eine Hauptrolle spielt, weshalb der 25. Dezember ein erstaunlich frequentiertes Datum ist und wieso ein kleiner Funken Hoffnung oft mehr trägt als große Versprechen, davon will ich erzählen. […]

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Positionspapier: Reform des Bundeswahlrechts

Für ein gerechtes, transparentes und bürgernahes Wahlsystem

Die letzte Wahlrechtsreform unter der Ampel-Regierung hat den Bundestag etwas verkleinert. Ja, es wurde nun, wie vom BVerfG vorgegeben, eine feste Parlamentsgröße von 630 Abgeordneten festgelegt und ja, es gibt damit keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr, die den Bundestag zuletzt immer weiter aufblähten. Doch zugleich entstanden undemokratische Effekte: Direktkandidaten konnten, obwohl gewählt, ihr Mandat nicht antreten, die Erststimme wurde damit entwertet und die Zweitstimme dominiert das gesamte Ergebnis zugunsten weniger erfolgreicher Parteien.

Dieses Positionspapier zeigt, wie ein klar strukturiertes 50/50-Modell aus Direkt- und Listenmandaten den Bundestag stabilisieren kann, die Bürgernähe wiederherstellt und dem Wählerwillen endlich vollständig entspricht. […]

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Die Laterne des Diogenes

Warum Menschlichkeit erst im Gegenüber sichtbar wird

Der Mensch – ein Wesen, das sich selbst „weise“ nennt und doch täglich an seiner eigenen Unvollkommenheit scheitert; ein Geschöpf, das Höhlen bemalte, bevor es Worte erfand und das noch immer nach dem richtigen Maß zwischen Vernunft und Abgrund sucht – der Mensch bleibt sich selbst ein Rätsel.

Folgen Sie mir auf seinen Spuren durch Mythos und Geschichte, durch Irrtum, Hoffnung und Selbstüberschätzung. Mit diesem Text frage ich, warum wir uns so schwertun, einander zu verstehen, und weshalb die schwierigste Aufgabe womöglich darin besteht, im Antlitz des anderen den Nächsten zu erkennen. „Die Laterne des Diogenes“ – ein Spaziergang durch Licht und Schatten des Menschseins – und eine Einladung, das eigene Menschenbild neu zu betrachten. […]

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Gerechtigkeit vs. Gleichmacherei

Die Zukunft liegt im Kinderzimmer – nicht in uniformen Lebensentwürfen

Gerechtigkeit ist mehr als ein moralischer Wunsch. Sie entscheidet darüber, ob eine Gesellschaft ihre eigene Zukunft sichert oder langsam zerfällt. Wenn Familienarbeit unsichtbar bleibt und Gleichmacherei zur politischen Leitlinie wird, geraten die tragenden Strukturen der Gesellschaft ins Rutschen. Ich möchte zeigen, warum echte Gerechtigkeit erst dort beginnt, wo Verantwortung Anerkennung findet – und weshalb eine moderne, freie Gesellschaft nur bestehen kann, wenn sie ihr eigenes Fundament wieder ernst nimmt. […]

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Was ist Anstand?

Über die Kunst des Gehaltenseins

Anstand – ein Wort, das klingt, als stamme es aus einer vergangenen Welt. Man verbindet es mit Tischsitten, mit Haltung, mit einer Zeit, in der Benehmen noch als Tugend galt. Doch hinter diesem scheinbar harmlosen Begriff verbirgt sich auch ein Stück Zivilisationsgeschichte: die Kunst, sich selbst zu zügeln, bevor andere es tun müssen. Wie viel davon ist uns geblieben – und was davon war je echt? […]

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Europa im Sturm

Ein Aufruf zur Einheit in einer zerrissenen Zeit

Europa steht am Scheideweg. Zwischen islamistischer und kriegerischer Bedrohung, unkontrollierter Migration, wachsender Unsicherheit und geopolitischem Machtverlust ringt der Kontinent um seine Identität – und um seine Handlungsfähigkeit. Die alte Friedensordnung bröckelt, die politische Mitte verliert Halt, während äußere Mächte das Vakuum füllen. Ist Europa noch in der Lage, sich selbst zu behaupten, oder zerfällt es im Streit um Werte, Grenzen und Verantwortung? Dieser Beitrag zeichnet das Bild eines Kontinents im Umbruch – zerrissen zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Ideal und Realität – und zeigt, wie aus der Krise ein Neubeginn entstehen könnte: mit den Vereinigten Staaten von Europa als möglicher Antwort auf das 21. Jahrhundert. […]

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Übertreibung erstickt Klimapolitik

Wenn moralischer Druck und Bevormundung das Gegenteil bewirken

Der Klimawandel ist real, doch die Art, wie Politik, Medien und Institutionen wie das IPCC darüber sprechen, macht das Problem zunehmend unlösbar. Statt nüchterner Sachpolitik herrschen Alarmismus, moralische Schuldzuweisungen und Be­vor­mun­dung.

Aktivisten predigen Verzicht, leben aber selbst im Widerspruch zu eigenen Forderungen. Öffentlich-rechtliche Sender verstärken Narrative, statt Vielfalt abzubilden. Das Ergebnis ist eine Polarisierung, die am Ende weder dem Klima noch der Gesellschaft nützt.

Mit diesem Essay will ich aufzeigen, warum Klimapolitik im Westen wohl scheitern wird, welche Widersprüche Vertrauen zerstören – und wo die eigentlichen Hebel für wirksamen Klimaschutz liegen könnten. […]

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Paritätsforderungen in der Politik

Selbstverantwortung und Mündigkeit statt Quoten

Statt Kompetenz zählen plötzlich Statuten, statt Wählerwille Quoten; und die Genitalienausstattung wird zum Kriterium.

Von Merkel bis Baerbock, von Lambrecht bis Spiegel: Beispiele zeigen, dass Gleichstellung per Verordnung keine besseren Politiker hervorbringt. Meine Haltung gründet auf dem Vertrauen in den mündigen, selbstverantwortlichen Bürger: Wer Politik gestalten will, muss sich einbringen, Mehrheiten suchen und überzeugen. Ich plädiere für echte Gleichbehandlung – und die heißt: gleiche Chancen für alle, aber keine Sonderregelungen, die an Geschlechter-Apartheid erinnern und demokratische Prozesse aushebeln. […]

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