Was ist ein zeitgemäßer Konservativer?

Miriam Lau, Journalistin, die für die ZEIT schreibt, hat in einem Beitrag für ihre Zeitung, mit Blick auf den aktuell desolaten Zustand der CDU, unter dem Titel “Was ist Mitte-rechts?” eine – wie ich finde – wunderbare Definition darüber verfasst, was man heute unter einem zeitgemäßen, konservativen Politiker verstehen könnte.

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Zwei Kleine ganz groß

Wie die Grünen, verliebt in Dirigismus, Verbote und Vorschriften, sprich: in Autokratie und die auf Freiheit, Selbstbestimmung und möglichst freie Märkte setzenden Liberalen eine gemeinsame Basis für eine Koalition finden wollen, ist mir noch ein bisschen schleierhaft. Noch fehlt es mir an Fantasie, wie das, was 2017 als Feuer und Wasser miteinander unvereinbar war, nun zusammenfinden soll. Der stets pointiert und um Sachlichkeit bemühte Christian Lindner und der öfter mit hochrotem Kopf brüllend auftretende Grüne, Anton Hofreiter, friedlich in einer Koalition harmonierend, das Bild bringe ich im Kopf noch nicht wirklich zusammen. Aber beide Parteien müssen einen Weg finden, denn die Alternative hieße: eine erneute Große Koalition, diesmal unter SPD-Führung.

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Öde, langweilig und miserabel moderiert

Im Grunde kann man sich dieses Format zur Vorstellung der Kanzlerkandidaten sparen. Und den Kanzlerkandidaten kann man nur raten, sich von ihren “Beratern” zu emanzipieren – oder besser noch – auf solche zu verzichten. Diese schmerzhafte Lehre hatte bereits Martin Schulz (SPD) im Wahlkampf 2017 machen müssen. Wer schnappsigen Ideen von Spin-Doktoren folgt, wird vor den Kameras immer nur eine Rolle spielen, die alles andere als Authentizität vermittelt – und das merken die Zuschauer. Souverän wirkte gestern jedenfalls keiner der drei Bewerber ums Kanzleramt.

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Baerbocks “Führungsqualitäten”

gefunden von Kurt O. Wörl Für diesen Rückblick muss man den beiden WELT-Journalisten Judith Henke und Uwe Müller wirklich danken. Ich kann mich an den Sachverhalt deshalb erinnern, weil er damals durch die Medien ging und ich beruflich daran Interesse hatte. Damals, zwischen 2009 und 2011, hatte sich im Grüninnen-Landesverband Brandenburg dessen Landesschatzmeister aus der Kasse der Partei bedient und zusammen über 270.000 EUR – vor allem mit osteuropäischen Prostituierten – durchgebracht. Sein Name und seine weiteren Delikte spielen hier keine Rolle mehr, er wurde mit Haftbefehl gesucht, festgenommen und schließlich vom Landgericht Potsdam rechtskräftig verurteilt. Er hat seine Strafe…

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“Robert und ich…”

Autor: Kurt O. Wörl Annalena Baerbock hat wohl eine Zeit harter Lehren hinter sich. Gelernt hat sie: Lügen haben kurze Beine! Man kommt damit, vor allem im Curriculum vitae, nicht weit. Gelernt hat sie, dass nur ein Vor-Diplom und ein einjähriger Masterlehrgang “light”, an der privaten London School of Economics, sie noch lange nicht zur “Völkerrechtlerin” macht. Und dass die Tätigkeit als Webseiten-Pflegerin nicht identisch ist mit dem Job als Büroleiterin, das weiß sie jetzt auch. Man darf zurecht fragen: was genau ist die inzwischen 40Jährige denn eigentlich wirklich von Beruf? Glaubhaft ist bisher nur Ehefrau und Mutter. Ein schwerer…

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… 1942 in den Bundestag gewählt …

Autor: Kurt O. Wörl Es wird ja hie und da daran herumgemault, dass ich “ständig” auf Annalena Baerbocks windigen Lebenslauf und ihrer Inkompetenz “herumreite”. Also gut, dann will ich mich heute zur Abwechslung mit unserer Bundesfachfrau fürs Digitale, Dorothee Bär (CSU), ihres Zeichens Staatsministerin für Digitalisierung im Kanzleramt, befassen. Eine gute Rednerin war Bär noch nie und außer Sahra Wagenknecht kenne ich auch keine Politikerin, der ich wahre Rednerkunst bescheinigen könnte, die auch noch die freie Rede beherrscht. Und dass die Fränkin Bär übertrieben hart das “R” rollt, das nehme ich als “r”-rollender Selbstfranke hin, auch wenn es sich nicht…

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Leistungsträger und gescheiterte Existenzen

Autor: Kurt O. Wörl Medien – auch die öffentlich-rechtlichen – und linke Politiker schwadronieren zurzeit in verächtlicher Weise über die, dem Anschein nach “unerklärlich hohen, meldepflichtigen Nebeneinkünfte” von CDU/CSU- und FDP-Abgeordneten durch die Gegend. Es wird versucht, mittels einer Grafik des Statistischen Bundesamtes den Eindruck zu erwecken, als wären diese Abgeordneten von Habgier zerfressen und würden ihr politisches Amt nur als Nebentätigkeit und zum Lobbyieren ausüben und rücken diesen Umstand in die Nähe von Korruption.  Aber dieser offenbar gezielt tendenziös forcierte Eindruck ist falsch, sehr falsch sogar. Und es ist gar nicht schwer, dies auch – nur anhand öffentlich zugänglicher…

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Markus Söder erhält die Quittung

Autor: Kurt O. Wörl Nach 45 Jahren Mitgliedschaft trat die ehemalige Bürgermeisterin des Markt Tüßling (Lkr. Altötting), Gräfin Stephanie von Pfuel, aus der CSU aus. Sie war einst Mitgründerin der Schülerunion. Auslöser war Bayerns Corona-Politik unter Ministerpräsident Markus Söder. Diese Politik sei “menschenverachtend und arrogant”, man höre nicht auf die Bürger, sondern auf den Wind, der gerade weht. “Sie betreiben Machtspielchen und verstehen nicht, was im normalen Alltag passiert”, so von Pfuel. Hart geht sie ins Gericht mit der bayer. Staatsregierung unter Markus Söder: die Kommunikation mit den Bürgern sei miserabel, das Tragen der Masken im Freien sei “reine Schikane…

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Masterabschluss ein Etikettenschwindel?

Autor: Kurt O. Wörl Die Medien schießen sich derzeit auf die, aufgrund ihrer nicht gemeldeten Nebeneinkünfte ohnehin angeschlagene, grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ein und berichten (Zusammenfassung): Das bisherige Leben der Kanzlerkandidatin soll offenbar im Dunkeln bleiben. Baerbock weigere sich den Meldungen nach, sich vor den Bundestagswahlen auf ein Biografie-Projekt des Droemer-Knaur-Verlags einzulassen. Für Robert Habeck seien hingegen gleich zwei Biografien geplant. Haben die Verlage etwa auf den falschen Kanzlerkandidaten gesetzt? Das fragt sich jedenfalls die Süddeutsche Zeitung. Die Gründe für Baerbocks Mauern könnten mit ihrem zunehmend ominöser wirkenden Bildungs- und Berufsweg zusammenhängen – und zu diesem Bild trugen die ihr geneigten,…

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Der radikale, politische Islam

gefunden von Kurt O. Wörl Die links-grüne Entourage in unserem Land sollte genau zuhören, was Saïda Keller-Messahli zu sagen hat. Vielleicht kommen Sie dann dahinter, was an ihrer Weltsicht nicht stimmig ist … vor allem mit Blick darauf, dass sie ja lautstark darauf bestehen, “Feministinnen” zu sein. Schizophrenie hat bekanntlich viele Erscheinungsformen und im links-grünen Denkspektrum ist sie überaus present. Zitat Keller-Messahli im Interview: …”Trotzdem richte ich meine Kritik an die Linke, für die ich viel Sympathie habe – oder zumindest gehabt habe, muss ich sagen. Meine Kritik geht einfach dahin, dass das ein Phänomen ist, dass man in fast…

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