Was will Neuronensturm?

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Warum nennt sich dieses Web-Magazin „Neuronensturm“?

Nun, alles, was wir mündlich oder als Text von uns geben, ist letztlich das Ergebnis eines neuronalen Gewitters in unserem Gehirn. Was dort an Gedanken reift, formt sich zu Botschaften, die ich „Depeschen“ nenne, also Meldungen unseres im Neocortex verorteten Verstandes, der sie in unsere kleine oder größere Welt sendet.“

Und was hat es mit dem Phönix als Logo auf sich?

Zunächst einmal: Er sieht gut aus. Doch der Phönix ist mehr als ein ästhetisches Symbol – er ist ein Sinnbild meiner eigenen Geschichte. Nach über drei Jahrzehnten aktiver Politik in einer Partei verbrannte mein parteipolitisches Interesse zu Asche.

Daraus erhob sich – gleichsam spontan – der Wille, mich trotzdem pointiert zu Wort zu melden. Nicht mehr unter den Bedingungen der Loyalitätspflicht gegenüber einer Partei, aber über dieses Magazin – und damit auch freier. Der Phönix als Logo passt dazu, wie ich finde, ganz hervorragend.

Was ist das Anliegen dieser Webpräsenz?

Neuronensturm steht ein für die Freiheit und Toleranz als höchste Güter und ist weder parteipolitisch noch wirtschaftlich gebunden. Allerdings: Toleranz ist nur dann eine Tugend, wenn sie freiwillig gewährt wird, quasi als Geschenk. Wer Toleranz einfordert verdient sie in aller Regel am wenigsten. Er fordert nämlich im Grunde Unterwerfung.

Die Themen der Zeit werden in Neuronensturm überparteilich betrachtet. Weder Religionen noch Ideologien genießen besondere Schonung. 

Neuronensturm versteht sich als Plattform des Denkens und Meinens. Die Beiträge erscheinen als Essays, Glossen, Satiren sowie als philosophische oder feuilletonistische Betrachtungen. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche und manchmal politische Entwicklungen, die analysiert, eingeordnet oder aus philosophischer Perspektive untersucht werden.

Beiträge und Positionen der ideologischen Ränder finden hier keine Heimat. Wer sich dort verortet, möge andere Publikationsräume suchen. Gleichwohl wird sich Neuronensturm immer wieder kritisch mit der Agitation dieser Gruppen befassen. Medial ohnehin überrepräsentierte Minderheiten werden nicht zusätzlich bedient. In Demokratien entscheiden Mehrheiten nicht Minderheiten darüber, wo es lang geht.

Das Magazin folgt konsequent dem Prinzip der Verantwortungsethik und wendet sich entschieden gegen den Zeitgeist eines moralinsauren und meist verantwortungslosen Gesinnungsdenkens.

Neuronensturm folgt dem antiken Postulat: „Die Mitte ist das Beste“, wie es einst am Apollon-Tempel zu Delphi zu lesen stand.

Inhaltlich wird bei den Beiträgen besonderer Wert daraufgelegt, extremistische Weltanschauungen – gleich ob diese „rechts“, „links“, „religiös“ oder sonst im Extremen verortet sind – als das zu behandeln, was sie sind: menschenverachtende Irrwege.

Nutzt Neuronensturm Künstliche Intelligenz?

Meine Texte verfasse ich natürlich selbst. Oft sind es essayistisch oder satirisch umformulierte Texte aus meinen Vorträgen.

Für die Recherche, als digitales Lektorat, manchmal auch als Formulierungshilfe und für die Titelbilder zu meinen Beiträgen nutze ich selbstverständlich ki-gestützte Werkzeuge.

Die zusätzlich in meinen Texten angebotenen Podcast-Audio-Dateien „Plauderei zum Thema“ sind allerdings komplett mit „Gemini Notebook“, auf Basis meiner Texte, ki-generiert. Sie bieten meinen Lesern bisweilen zusätzliche Aspekte und sprechen vor allem junge, podcast-affine Besucher an. Mit demselben Werkzeug werden – bei längeren Texten – auch die Video-Zusammenfassungen am Artikelende angefertigt. 

Neuronensturm nutzt ausschließlich die Regelsprache

Sprache ist mehr als nur ein Mittel zur Verständigung – sie ist Ausdruck von Kultur, Präzision und Respekt. Neuronensturm orientiert sich daher an der Regelsprache, wie sie vom Rat für deutsche Rechtschreibung empfohlen ist. Diese amtliche Re­gel­spra­che ist – anders als viele meinen – kein starres Regelwerk, sondern wird ständig umsichtig dem allgemeinen, sich wandelnden Sprachgebrauch der Mehrheit der Sprachnutzer angepasst. Will heißen: Befürworter dieser, über alle Maßen sexistischen Gendersprache sind auf anderen Plattformen sicher besser aufgehoben. 


Wer mehr erfahren möchte, findet unter „Der Betreiber“ weitere Informationen.

In diesem Sinne: Viel Vergnügen beim Schmökern und Mitdenken!

Die Kommentare sind geschlossen.