Die Gedanken sind frei –
aber sind wir es auch?

Geistige Unabhängigkeit, Meinungsfreiheit und der Mut zum Widerspruch

„Die Gedanken sind frei“. So singen wir es seit Generationen. Aber was nützt uns diese Freiheit, wenn wir nicht mehr wagen, unsere Gedanken auszusprechen? Wenn Widerspruch zunehmend als Feindseligkeit gilt, gesellschaftliche Anpassung an die Stelle eigener Überzeugungen tritt und Andersdenkende nicht mehr widerlegt, sondern moralisch ausgegrenzt werden?

Wir leben in einer Zeit, die sich ihrer Toleranz und Aufgeklärtheit rühmt und doch immer weniger Widerspruch zu ertragen scheint. Dabei liegt zwischen der Freiheit, etwas zu denken, dem Mut, es auszusprechen, und der Fähigkeit, überhaupt zu einem eigenen Urteil zu gelangen, ein gewaltiger Unterschied.

Wie frei sind wir also wirklich? Und beginnt die gefährlichste Form der Unfreiheit womöglich dort, wo wir nicht mehr durch Verbote zum Schweigen gebracht werden müssen, sondern aus Angst, Bequemlichkeit oder vermeintlicher moralischer Überlegenheit selbst darauf verzichten, frei zu denken? […}

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Sie wollen Freimaurer werden?

Antworten auf Fragen, die Aufnahmesuchende oft bewegen

Was heißt es eigentlich, Freimaurer zu werden – und was erwartet einen Menschen, der an die Tür einer Loge klopft?

Ein Suchender stellt die Fragen, die sich bis heute schon viele Interessierte stellten: nach Sinn und Ziel der Freimaurerei, nach Brüderlichkeit, zum freimaurerischen Ritual und zum „Geheimnis“, nach Religion, Weltanschauung und persönlicher Freiheit.

Ein Gespräch über die Arbeit am eigenen Ich, über Zweifel und Erkenntnis – und darüber, weshalb man einer Loge nicht beitritt, um etwas zu bekommen, sondern um an sich selbst und am gemeinsamen Bau zu arbeiten. […]

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Republik der Beauftragten

Satire: Das heimliche Versorgungswerk für Parteifreunde

Wo andere Länder Straßen bauen und Brücken restaurieren, gründen wir Zuständigkeiten. Wo Schwierigkeiten auftauchen, entstehen Beauftragte, Koordinierungsstellen und womöglich Arbeitskreise. Und wenn die Schwierigkeiten trotzdem bleiben, beweist das nur, wie unverzichtbar Beauftragte doch geworden sind.

Eine bissige Betrachtung über die wundersame Vermehrung von Zuständigkeiten, die Versorgung bei gescheiterten Politkarrieren, die Industrie der Betroffenheit und die merkwürdige Kunst, starke Menschen durch immer neue Hilfsapparate schwach erscheinen zu lassen.

Oder kurz gesagt: Eine Reise durch jene Teile des Staates, in denen Probleme nicht gelöst, sondern nachhaltig bewirtschaftet werden.[…]

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Paritätsforderungen in der Politik

Selbstverantwortung und Mündigkeit statt Quoten

Statt Kompetenz zählen plötzlich Statuten, statt Wählerwille Quoten; und die Genitalienausstattung wird zum Kriterium.

Von Merkel bis Baerbock, von Lambrecht bis Spiegel: Beispiele zeigen, dass Gleichstellung per Verordnung keine besseren Politiker hervorbringt. Meine Haltung gründet auf dem Vertrauen in den mündigen, selbstverantwortlichen Bürger: Wer Politik gestalten will, muss sich einbringen, Mehrheiten suchen und überzeugen. Ich plädiere für echte Gleichbehandlung – und die heißt: gleiche Chancen für alle, aber keine Sonderregelungen, die an Geschlechter-Apartheid erinnern und demokratische Prozesse aushebeln. […]

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Die Kränkungen der Menschheit

Selbstentzauberung als Leitmotiv der Menschheitsgeschichte

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Kränkungen. Immer wieder stürzt die Wissenschaft die Illusion von Sonderstellung und Überlegenheit. Dieser Essay geht der Frage nach, ob es nicht Zeit wäre, die Kränkungen der Menschheit nicht mehr als Aneinanderreihung von Niederlagen, sondern als Einladung zum Reifen zu begreifen.  […]

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Über das Vertrauen

Ein heiter-ironischer Essay in unsicheren Zeiten

Vertrauen – jeder braucht es, kaum einer hat genug davon, und am schnellsten geht es kaputt, wenn man es am dringendsten braucht. Es hält Familien zusammen, bringt Flugzeuge in die Luft und sorgt dafür, dass wir beim Friseur nicht mit Anwalt erscheinen müssen. Doch wehe, man überzieht es – dann wird aus Vertrauen schnell ein Bumerang mit eingebauter Rückkehrgarantie. – Eine heiter-ironische Betrachtung. […]

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Der Tod – Alles ist nur Übergang

Über das Ende, das den Kreis schließt

Ein Leben lang tun wir so, als ginge es uns nichts an – und doch sind wir seine Zielgruppe: der Tod. Er kommt ohne Einladung, ohne Plan, ohne Rücksicht. Dieser Beitrag spürt ihm nach: in Begegnungen, Gedanken und Bildern, die zeigen, dass er nicht nur Ende, sondern auch Lehrer, Partner und Rückkehr ist. […]

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Gesinnung statt Debatte

Wie die Institutionen den Diskurs deformierten – und den Populismus stärkten

Ein kultureller Wandel hat Europas und Deutschlands Institutionen tiefgreifend verändert – angetrieben von einem ideologischen „Marsch durch die Institutionen“, wie ihn Rudi Dutschke forderte. Medien, Universitäten und der öffentlich-rechtliche Rundfunk präsentieren sich zunehmend als moralistische Instanzen statt als neutrale Plattformen. Kritische Stimmen gelten als verdächtig, Sprachvorgaben ersetzen Debattenfreiheit. Die politische Mitte hat diesen Wandel weitgehend hingenommen – und damit den Aufstieg rechter Protestparteien erst ermöglicht. […]

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Meinungsunfreiheit

Literatur-Rezension

Wolfgang Kubicki nimmt in seinem Buch die zunehmende Intoleranz im politischen Diskurs aufs Korn. Ein Buch, das bestens geeignet ist, auch als Schulbuch im Sozialkundeunterricht und als Pflichtlektüre für jeden, der nach politischen Ämtern strebt, eingesetzt zu werden. Hilfreich ist dabei, dass Kubicki als Rechtsanwalt auch den juristischen Blick beitragen kann.

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