Jeff Gibbs' und Michael Moores neuer Film lässt "grüne" Autokraten durchdrehen:

“Planet of the Humans” muss weg!

 Autor: Kurt O. Wörl

Die neue Doku von Michael Moore und Jeff Gibbs schlug bei den Ökobewegten ein wie eine Granate – und zwar wie eine mit Atomsprengkopf! Dieser Film war aber überfällig und sollte in der Lage sein, leicht- und gutgläubige Menschen aus ihrem Traum von einem ökologischen Paradies, wenn sich nur “grüne” Politik durchsetzen mag, zu reißen. So ziemlich alle grünen Narrative schleift dieser Film und deckt vor allem die wirtschaftlichen Interessen hinter der groß angelegten, weltweiten Kampagne auf.

Er zeigt die irrsinnigen Umweltschäden, welche große Solarkraftwerke anrichten, etwa, weil Sonnenkollektoren eben mitnichten aus Sand hergestellt werden, sondern aus hochreinem Quarz, der aus Steinbrüchen gesprengt wird. Danach wird Kohle und Quarz in Hochöfen verschmolzen und das freiwerdene CO2 geht in die Atmosphäre. Jeder einzelne Kollektoren-Wafer hat bereits eine grauenhafte Umweltbilanz, bevor er noch zum Einsatz kommt – für 10 Jahre, denn nur für diese Zeitdauer ist er ausgelegt und muss dann ausgetauscht werden.

Oder er zeigt den Irrsinn, den angeblich “nachhaltige” Heizmethoden, wie Hackschnitzel-/Pelletheizungen, bewirken, die zum Anbau von Monokulturplantagen führten. Und dass batteriebetriebene Autos die Umweltsünde schlechthin darstellen – auf diesem Ohr zeigt man sich ökobewegt bekanntlich besonders taub. Vor allem aber zeigt der Film auf, welche wirtschaftlichen Interessen im Hintergrund stehen und wer die Profiteure an der angestrebten “ökologischen” Transformation sind.

Der Film kommt für die Öko-Autokraten zur Unzeit, nämlich inmitten der Corona-Pandemie. Und er kommt auch noch kostenlos, für jeden auf YouTube aufrufbar. Der Film erreichte nach nur einer Woche im Netz bereits fast 6 Mio. Aufrufe. Dabei sollte diese willkommene Viruskrise doch zur Transformierung der Weltwirtschaft in eine “ökologistische” genutzt werden. Die deutschen “Grünen” legen sich inzwischen mächtig ins Zeug, die staatlichen Wirtschaftshilfen zur Abfederung der Rezession unbedingt nur mit ihren ökologischen Vorstellung verknüpft zu gewähren. – Wer weiß schon, von welchen Kompanien mancher von ihnen Aktien hält …

Entsprechend gereizt und aggressiv reagiert die Szene totalitär denkender Umweltaktivisten. Ein organisierter Shitstorm biblischen Ausmaßes ergießt sich derzeit in den Sozialen Medien über die Filmemacher, verbunden mit der Forderung, der Film solle aus den Netzen wieder verschwinden und von allen Plattformen wieder gelöscht werden. Ganz offen wird also nach Zensur gerufen, weil der Film “gefährlich” sei.

Letzteres glaube ich allerdings auch, aber gefährlich vor allem für die Wolkenkuckucksheime der längst von wirtschaftlichen Interessen vereinnahmten Umweltbewegung, die irgendwann auf ihrem Weg wohl falsch abgebogen sein muss. Die an den Tag gelegte Aggressivität ggü. den Filmemachern lässt insofern aufhorchen, als sowohl Michael Moor als auch Jeff Gibbs bisher unangefochten als “links-grüne” Idolfiguren galten. Es handelt sich auch nicht um einen Film, der die ökologische Gefährdung das Planeten etwa leugnen würde – ganz im Gegenteil!

Es ist aber ein düsterer Film, der am Ende davon ausgeht, dass die Spezies Mensch sich selbst ausrotten könnte – und die Öko-Autokraten werden daran sogar ganz bedeutenden Anteil haben. Der Film macht deutlich, dass die auch finanziell inzwischen korrumpierte Umweltbewegung keineswegs mehr Teil der Lösung, sondern längst Teil des eigentlichen Problems geworden ist, weil sie ignorant die Augen vor den eigenen Irrtümern verschlossen hält und Gelder in die Taschen der Falschen lenkt. Der Film entzaubert auch Al Gore, dem “Vater der Klimabewegung” und seine “Klimaschutz-Aktivitäten” als vor allem von wirtschaftlichen Interessen getragen; und er zeigt auf, dass auch das Hauptproblem, die überbordende Population des Menschen, von den Ökos einfach ignoriert und über Konzepte einer vernünftigen Begrenzung des Bevölkerungswachstums in diesen Kreisen noch nicht einmal nachgedacht wird. 

Der Film endet mit den Worten Jeff Gibbs:

“Ich weiß, dass dies alles überwältigend erscheinen kann.

 
Dass wir normalerweise nicht darüber nachdenken, ist das Eine. Aber man hat doch immer die Möglichkeit, es doch zu tun.

 
Ich denke der Weg zur Veränderung kommt aus unserem Bewusstsein.
Unser Bewusstsein alleine kann bewirken, dass die Transformation beginnt.

 
Es gibt einen Ausweg:

 
Wir müssen akzeptieren, dass dieses unendliche Wachstum auf einem endlichen Planeten Selbstmord ist.

 
Wir müssen akzeptieren, dass unsere menschliche Präsenz bereits weit jenseits jeder Nachhaltigkeit ist.

 
Und das verlangt, dass wir die Kontrolle über unsere Umweltbewegung und unsere Zukunft zurückerobern. Zurückerobern von Milliardären und ihrem permanenten Krieg auf dem Planeten. – Sie sind nicht unsere Freunde!

 
Weniger muss das neue Mehr sein. Und satt das Klimawandels müssen wir endlich akzeptieren, dass es nicht das CO2-Molekül ist, das den Planeten zerstört. –

 
WIR SIND ES!

 
Es ist nicht nur diese eine Sache, sondern alles, was wir Menschen tun. Eine von Menschen verursachte Apokalypse.

 
Wenn wir uns selbst unter Kontrolle bringen, sind alle Dinge möglich. – Und wenn nicht …?”

(Anmerkung: Es folgen abschließend schreckliche Aufnahmen, in welchen gezeigt wird wie Menschen den Orang Utans den Lebensraum nehmen.)

Die Worte Gibbs zeigen, dass die Filmemacher keineswegs die Absicht verfolgten, Klimawandel und Umweltkatastrophe in Abrede zu stellen. Das genaue Gegenteil ist wahr. Sie zeigen auf, wie brenzlich die Situation wirklich ist. Aber sie zeigen auch auf, dass sowohl die Klimaktivisten als auch die Umweltbewegung und ihre Parteien längst ihre Seele an milliardenschwere Investoren dieser Welt verkauft haben und deshalb nicht mehr in der Lage sind, wirklich etwas zu bewirken – vermutlich ohne es selbst bemerkt zu haben. Der Film fordert dazu auf, dass wir unsere Umweltbewegung wieder den Händen der Milliardäre dieser Welt entreißen. Auch wer sich den wirtschaftlichen Hintergrund zum Hype um die schwedische Pubertistin und Schulschwänzerin Greta Thunberg und ihre “Fridays for Future”-Bewegung (inzwischen ist dafür Markenschutz beantragt) genauer betrachtet wird schnell fündig. 

Deshalb und nur deshalb erntet der Film derzeit so massive Kritik und soll aus den Netzen wieder verschwinden.

Warnung: Der Film ist m.E. für Kinder nicht geeignet und selbst für Erwachsene sind manche Bilder eine enorme Herausforderung. 

Tipp: falls sie des Englischen nicht mächtig sind, können Sie sich in den Einstellungen zu dem Film (Zahnrädchen rechts unten) die englischen Untertitel in viele andere Sprachen, auch in Deutsch, in Echtzeit übersetzen lassen.

Der Film: Planet of the Humans


Bild von Mateusz Wyszyński auf Pixabay


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