Nichts ist wirklich gut,
aber alles wird gut.

Ein bisschen bin ich auf meine wahlberechtigten Mitbürgerinnen und Mitbürger schon stolz. Sie haben unserem Land ein Wahlergebnis – bei hoher Wahlbeteiligung (über 76 Prozent) – beschert, das eine bitter-süße Lehre für praktisch alle Parteien, besonders aber auch für die sog. “Vierte Gewalt” im Staate, den Machern in Presse, Funk und Fernsehen also, darstellt. Und das Ergebnis bietet – trotz seiner Katastrophenwirkung für CDU und Grüne – eine, auf mich beinahe rührend wirkende Chance.

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Wählt keine Zeitgeistparteien

Autor: Kurt O. Wörl Die Ära Angela Merkel geht zu Ende. Ich persönlich habe ihre 16jährige Regentschaft als eine überaus bleierne Zeit erlebt. Merkels Kanzlerschaft hat dieses Land verändert – und nicht zum Besten! Sie wurde aus meiner Sicht ihrem vierfach geleisteten Amtseid in keiner Weise gerecht. Doch dazu ist noch an anderer Stelle zu resümieren. Wagen wir im September also einen Neuanfang – der Wähler hat wieder das Wort. Für die Orientierung bei der Bundestagswahl im September genügen im Grunde ein paar einfache Merksätze: Rückblick Für die junge Generation ist das wahrscheinlich schwieriger, aber erinnern wir uns: Solange unser…

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Ralph Brinkhaus ins Rennen schicken

Autor: Kurt O. Wörl Vorweg: es ist grundsätzlich nicht meine Art, Wahlwerbung für bestimmte Kandidaten für ein politisches Amt zu formulieren. Wenn ich heute davon abweiche, dann nur deshalb, weil uns die allgemeine Stimmung im Herbst eine rot-rot-grüne Chaosregierung bescheren könnte. Auf dem Schirm hatte man ihn bisher wohl eher nicht, weder im Politbetrieb noch seitens der Journaille. Ich schon – und zwar schon seit Monaten und ich wundere mich, dass man ihn bislang noch nicht für die Nachfolge Angela Merkels in Erwägung gezogen hat. Die Rede ist von Ralph Brinkhaus, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dabei wäre er m.E. aktuell der geniale…

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Freiheit: Lies mal wieder Popper

gefunden von Kurt O. Wörl Die freie Welt steht vor einer folgenreichen Weichenstellung: Sind die Freiheitsrechte verhandelbar oder nicht? Höchste Zeit, Karl Popper neu zu lesen – und seine Erkenntnisse auf unsere nachlässige Gegenwart anzuwenden. In der “Neuen Züricher Zeitung” (NZZ), leider nur im Feuilleton, hat der Professor für Philosophie, an der Universität Lausanne, Michael Esfeld, einen beachtenswerten Artikel zu den neuen Feinden der offenen Gesellschaft beigetragen, den ich meinen Lesern sehr empfehle. Und wer zwischen den Zeilen liest, findet diese auch, wenn auch nicht beim Namen genannt, darum nenne ich sie: Linke, Grüninnen, AfD und Angela Merkel. Prädikat: Überaus…

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CSU “performte” am besten

Autor: Kurt O. Wörl Dieser Marathon durch die Beiträge der politischen Parteien zum politischen Aschermittwoch war für mich diesmal eine echte Herausforderung und fast unmenschlich anstrengend. Mein Resümee: Bis auf die Inszenierung der CSU in Passau war die Performance aller anderen Parteien unterirdisch – und fürchterlich langweilig! Das lag natürlich auch an der digitalen Form der Veranstaltungen. Die Bierzeltstimmung ist halt ohne die Masse applaudierender Bierdümpfel als Publikum kaum zu simulieren. Aber zumindest bei der Inszenierung hätte man schon etwas mehr Kreativität erwarten dürfen, selbst hier können die anderen Parteien von der CSU lernen. Und was fast allen fehlte, das…

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Avanti, avanti Dilettanti!

Autor: Kurt O. Wörl Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen oder sich vor Wut, wie Rumpelstilzchen, selbst in der Luft zerreißen soll. Letzteres bereitet Schmerzen, also lasse ich es, versuche den Blutdruck zu senken und mich um Sachlichkeit zu bemühen und ich bin mir nicht sicher, dass mir das ohne Sarkasmus und bitterböser Polemik gelingen wird; – und wenn ich tiefer in meine Seele blicke, dann will ich das auch gar nicht. Die Kanzlerin aller Deutschen hielt es für eine “gute Idee”, die Impfstoffbeschaffung über die Europäische Union (EU) zu organisieren – hat dies gar zur “Chefsache” erklärt…

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Verfassungsgericht kippt das Thüringer Paritätsgesetz

Autor: Kurt O. Wörl Wo Purpur-Rot-Grün regiert, da wird auch versucht werden, die Axt an Gesellschaft und Verfassung zu legen: Mit dem Klagelied auf den Lippen, “Frauen sind in der Politik unterrepräsentiert” schickte sich die turbolinks-links-grüne Entourage in Thüringen an, mit einem sog. “Paritätsgesetz” alle Parteien zu zwingen, künftig ihre Kandidatenlisten “paritätisch”, jeweils im Wechsel mit Frauen und Männern, zu besetzen. Das ging mächtig schief. Der Mehrheitsgesellschaft (das sind nun einmal die Frauen, welche 52% der Bevölkerung stellen) sollte also erneut ein Gesetz gewidmet werden, wie man es eigentlich nur zum Schutz von Minderheiten kennt. – Dass dies Unfug ist,…

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Eine Offenbarung von Interview

gefunden von Kurt O. Wörl Die Führungsriege der LINKEN würde ja so gerne ihr Schmuddelkinder-Image los werden, glaubt, sie hätte ihre SED-Geschichte aufgearbeitet und könnte nun fordern “nicht mehr im Rahmen der ‘Hufeisentheorie’ der AfD gleichgesetzt zu werden. Jedoch: ein harmlos im bürgerlichen Schafspelz daher kommender Kommunist wie Bodo Ramelow und eine mit hohem Ansehen über Parteigrenzen hinweg ausgestattete Sahra Wagenknecht sind Einzelpersonen und noch lange keine Belege für die freiheitlich-demokratische Wandlung der SED-Nachfolger. Da muss man schon gucken, was diese schrägen Typen wirklich wollen. Auf ihrer Strategiekonferenz ließ die LINKE alle Masken fallen und belegte zugleich, dass es überhaupt…

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Eine Büttenrede fürs Geschichtsbuch

gefunden von Kurt O. Wörl “Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht 2020″, die “Meenzer” Fasnachtsendung vom letzten Freitag wird in Erinnerung bleiben. “Obermessdiener am hohen Dom zu Mainz”, Andreas Schmitt, der als Sitzungspräsident auch durch die Sendung führte, hielt eine Büttenrede, die Geschichte schreiben wird. Eine Rede, wie sie früher vielleicht Herbert Wehner oder Franz Josef Strauß als politische Rede im Bundestag gehalten hätten: Leidenschaftlich, zornig – und jeder Tusch in dieser Rede wirkte überaus berechtigt. Schmitt hielt nach den Attentaten in Hanau eine Wutrede auf die AfD und den rechten Sumpf. Die Zustimmung des Publikums wirkte echt,…

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CDU will Bodo Ramelow ins Amt hieven

Autor: Kurt O. Wörl Wenn es wahr ist, was derzeit mehrere Medien berichten, nämlich dass die Thüringer CDU nun doch Bodo Ramelow ins Amt hieven will, dann dürfte das den ohnehin schwächelnden Mitte-Parteien – und damit der CDU – den Rest geben. Die aktive Wahl eines Protagonisten der Linksaußen-Schmuddelpartei, dürfte in seinen Auswirkungen sogar noch die skandalisierte Wahl des Liberalen Thomas Kemmerich – mit Stimmen der AfD – in den Schatten stellen. – Man möchte sagen: Wie die  Zentrumspartei einst im Reichstag, so setzen in so einem Fall auch die Thüringer Unionisten der Demokratie das Messer an die Kehle. Ramelow…

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