Buchrezension: Du musst nicht
von allen gemocht werden

Ein Weltbestseller aus Japan, aus den Federn von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga:

Du musst nicht
von allen gemocht werden

Vom Mut, sich nicht zu verbiegen

Der 1956 in Japan geborene Autor, Philosoph und Psychologe Ichiro Kishimi und sein preisgekrönter Co-Autor, der Schriftsteller Fumitake Koga, beide Anhänger der Psychologie Alfred Adlers, verfassten mit dem vorliegenden Buch eine Art Sokratischen Dialogs, zwischen einem jungen Mann mit unterentwickeltem Selbstwertgefühl und einem älteren, offenbar philosophisch nach Adler denkenden Mann. 

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Lebe jetzt!

Netzfund überarbeitet, Autor unbekannt Später, wann ist das ? Kaum hat der Tag begonnen und schon ist es sechs Uhr abends. Kaum beim Montag angekommen und es ist schon wieder Freitag. … und der Monat ist vorbei. … und das Jahr ist fast vorüber. … und schon sind 30, 40, 50 Jahre unseres Lebens vergangen. Man realisiert, wie viele Menschen man schon verloren hat: Eltern, andere Verwandte und viele Freunde und Bekannte. Ein Zurück gibt es nicht! Also versuchen wir die Zeit zu genießen, die uns bleibt. Lasst uns nicht aufhören Aktivitäten zu haben, die uns gefallen. Lasst uns Farbe…

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Pandemie: Chor der Gefangenen

gefunden von Kurt O. Wörl Die kritische Situation, in der wir uns befinden, hat das tägliche Leben von uns allen grundlegend verändert. Wir sind gezwungen zu Hause zu bleiben, um dem virologischen Notfall entgegenzuwirken. Auch die Welt des Theaters und der Musik sind betroffen, wie Musiker, Sänger, Dirigenten usw. Sie zahlen einen hohen Preis, weil sie nicht arbeiten können und gezwungen sind, Aufführungen und Konzertaktivitäten abzusagen. Dies ist ein wirtschaftlicher und moralischer Schaden, der nicht quantifiziert werden kann. Der Internationale Symphonische Opernchor, hat wie andere Chöre auch, die Aktivitäten gemäß den verschiedenen Dekreten dieser Tage eingestellt. Er hat daher die…

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Auf neuen Pfaden am besten

Autor: Baldiun Berger Haken wir das Optische gleich zu Beginn ab: Die 36jährige Helene Fischer ist eine Frau von klassischer Schönheit in ihren besten Jahren und ganz sicher spielt sie im deutschsprachigen Raum in den Träumen nicht weniger Männer eine gewisse Rolle. Auch ich würde lügen, würde ich behaupten ihr Anblick wäre mir unangenehm. Vielleicht ist die Russlanddeutsche sogar die Sängerin, welche Deutschland und seine Popmusik weltweit am authentischsten zu repräsentieren versteht. Fragt man im europäischen Ausland, welche deutschen Popsänger man kenne, wird Helene fast immer zu allererst genannt (ja, ich frage sowas im Urlaub die Leute manchmal). Damit dürfte…

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Fake-News der Kieler Nachrichten

Autor: Kurt O. Wörl “Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.” Mit diesen Worten leitete Kurt Tucholsky einst einen Essay mit dem Titel “Was darf Satire?”  ein. Tucholskys Beitrag endet mit dem Resümee “Was darf Satire? – Alles.” Dieses Resümee wird von Satirikern heute sehr gerne zitiert, wenn sie wegen ihrer satirischen Beiträge in öffentliche Kritik geraten. Jan Böhmermann z.B. reizt Tucholskys Postulat bekanntlich sehr gerne bis an die Grenzen des Erträglichen aus – und erfährt bei Kritik meist breite mediale Unterstützung. Darauf sollte sich, wenn man Tucholsky…

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Europawahl 2019 in “leichter Sprache”

Autor: Kurt O. Wörl Gemäß des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) haben künftig auch Menschen, welche unter Betreuung (früher “Vormundschaft”) stehen, das Recht an Wahlen teilzunehmen, und zwar bereits bei den anstehenden Wahlen zum Europaparlament am 26. Mai d.J. Das finde ich gut und richtig. Konsequenter Weise hätte das BVerfG dann allerdings auch Kindern – die ja unter Vormundschaft ihrer Eltern stehen – ein Wahlrecht einräumen müssen (ggf. über ein Familienwahlrecht). Faktisch sind nun Kinder und Jugendliche im Alter unter 18 Jahren der einzig verbliebene “Rest” der Gesellschaft, welcher nicht durch Stimmabgabe bei Wahlen und Abstimmungen Einfluss auf die Politik…

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EU-Urheberrechts-Richtlinie ist beschlossen

Autor: Kurt O Wörl Das Europäische Parlament hat entschieden: Es hat mehrheitlich mit 348 gegen 274 Stimmen der EU-Urheberrechts-Richtlinie – ohne Änderungen – zugestimmt, zum Wohle des Profits der Verlage und der Content-Industrie, unter weiterer Einschränkung der Bürgerrechte und zum Nachteil der Internet-Freiheit. Einmal mehr hat die EU bewiesen, dass sie vor allem eine Gemeinschaft der Wirtschaft und Profitorientierten und nicht eine solche von über 500 Millionen EU-Bürger ist.  Abgelehnt wurde hingegen über Änderungsanträge zu debattieren und auch der Antrag, über den berüchtigten Art. 13 (der jetzt eigentlich Art. 17 ist und voraussichtlich Upload-Filter erzwingen wird) einzeln abzustimmen. Besonders tragisch:…

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Sprachpolizisten auf Abwegen

Autor: Kurt O. Wörl Zumindest im Gros bildungsnaher Kreise ist das “Unwort des Jahres” (UdJ) ein Begriff. Alljährlich erklärt eine aus fünf Sprachwissenschaftlern zusammengesetzte Jury ein Wort zum Unwort des jeweiligen Jahres. Die Juroren sind aktuell: Prof. Dr. Nina Janich (Sprecherin), Professorin für germanistische Linguistik an der TU Darmstadt mit den Arbeitsschwerpunkten Sprachkultur und Sprachkultivierung; Wissenschaftskommunikation und Fragen des Wissenstransfers; Werbelinguistik und Unternehmenskommunikation; Text- und Diskurslinguistik, Stephan Hebel, Autor und Journalist mit den Arbeitsschwerpunkten Innen-, Sozial- und Gesellschaftspolitik, Prof. Dr. Kersten Sven Roth, Professor an der Fakultät für Humanwissenschaften, Bereich Germanistik, der Universität Magdeburg.  Prof. Dr. Jürgen Schiewe, Professor für germanistische Sprachwissenschaft an…

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Stimme der Vernunft

Nachdem das Konzert zur (misslungenen) “Tatortreinigung” in Chemnitz unter dem Hashtag #WirSindMehr vor allem mit vulgären, sexistischen und gewaltverherrlichenden “Musikern” aufwarten konnte, ist eine andere, bessere Stimme willkommen. Es ist beruhigend, dass es in der Zunft der Kunstschaffenden auch besonnene, abwägende, differenziertere und tiefer blickende Vertreter wie Peter Maffay gibt, welche zeigen, dass man auch in zivilisierten Tönen und Wogen glättend deutlich Stellung beziehen kann. Deshalb gebe ich gerne sein Statement, welches er auf seiner Facebookseite zu den Chemnitzern Ereignissen gegeben hat, hier wieder: “Liebe Freunde, die Schlagzeilen und die Bilder aus Chemnitz beunruhigen jeden von uns. Wir diskutieren in der…

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