Fundsache:

Moralischer Totalitarismus

gefunden von Kurt O. Wörl “Moralischer Totalitarismus”, ein Begriff, den ich soeben in meinen Wortschatz integriert habe! Ich denke, Svenja Flaßpöhler bringt da einiges ziemlich auf den Punkt. Sie zeigt nämlich auf, dass die politische Linke im selben Maße zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt, wie die Kräfte am “rechten” Rand, … nur sehr viel hinterfotziger und verlogener, denn sie verstecken sich hinter der Maske moralisierender Biedermänner und sind doch nur ganz banale, geistige Brandstifter. Mein Respekt vor der “taz” wächst. Sie ist so ziemlich das einzige linke Blatt, das auch selbstkritische Beiträge zulässt. Hier geht’s zur Fundsache: taz: Von moralischem…

Beitrag lesen …

Schwarzenbruck und die Meinungsfreiheit:

Gesinnungs-Foul in Schwarzenbruck

Autor: Kurt O. Wörl Manchmal stößt man auf befremdliche Pressemeldungen. “N-Land”, das Gemeinsachafts-Online-Portal von Herbrucker Zeitung, Der Bote und Pegnitz-Zeitung, berichtet heute, dass sich der Gemeinderat Schwarzenbruck samt 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger einstimmig von dem Unternehmer Peter Weber distanziert habe. Es habe “strahlende Gesichter und stehenden Applaus” im Schwarzenbrucker Gemeinderat gegeben.   Hintergrund seien Videobeiträge von Herrn Weber, welche nach Ansicht der Laienpolitiker zu Schwarzenbruck “rechte Botschaften” enthielten. Zugleich mit der Distanzierung habe der Rat dem Bericht nach auch die Unterstützung für ein von Peter Weber organisiertes Benefizkonzert mit Jürgen Drews zurückgezogen.  35.000 EUR sollten für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt…

Beitrag lesen …

Fundsache aus Cicero:

Die 500 wichtigsten, deutschsprachigen Intellektuellen

von Kurt O. Wörl Das Magazin “Cicero” hat vor zwei Jahren seine Liste der 500 wichtigsten, deutschsprachigen Intellektuellen aktualisiert. Im Wesentlichen entspricht die Liste auch meinen Vermutungen. Überraschendes war nicht dabei, außer vielleicht, dass Thilo Sarrazin – vorher nicht benannt – es aus dem Stand heraus auf Platz 5 schaffte und der von mir sehr geschätzte Henryk M. Broder sich um 23 Plätze auf Platz 14 verbesserte. Auch der von mir nicht minder geschätzte Philosoph Richard David Precht, der es wie kaum ein anderer versteht, komplexe Sachverhalte auch für den Laien verständlich zu publizieren, verbesserte sich um 75 Rangplätze auf…

Beitrag lesen …

Zum SPIEGEL-Skandal:

Selten ein Schaden ohne Nutzen

Autor: Kurt O. Wörl Schöner Salat, den der mehrfach ausgezeichnete Journalist Claas Relotius vom SPIEGEL da angerichtet hat. Außer, dass dem einst investigativen Nachrichtenmagazin nun die Häme aus den Redaktionen anderer Medien – und von den politischen Gegnern sowieso – entgegen schlägt (der STERN wird besonders froh sein, mit seinem “Hitler-Tagebücher-Fake” nun kein schmerzhaftes Alleinstellungsmerkmal mehr zu haben), wird es für den SPIEGEL künftig nicht mehr ganz so einfach sein, dem PEGIDA-Geplärre von der “Lügenpresse” noch glaubhaft entgegen zu treten. Besonders in der AfD werden nicht Wenige darüber feixen. Darüber hinaus könnte der Skandal die gesamte Branche der schreibenden Zunft…

Beitrag lesen …

Fundsache:

Riss durch Deutschland

Mir scheint, immer mehr Autoren bevorzugen es, ihre Beiträge in ausländischen Medien zu publizieren. Der deutsche Gesinnungsjournalismus ist halt nicht jedermanns Ding. Der DDR-Regimekritiker Alexander Bauersfeld hat einige wertvolle Gedanken zum Zustand unserer Republik in einem Gastkommentar für die NZZ zusammengetragen. Lesenswert! NZZ 02.10.2018: Ein Riss geht wieder durch Deutschland  

Beitrag lesen …

Fundsache:

Rechtsruck eine optische Täuschung?

Einen beachtenswerten Essay verfasste der Autor Jonas Schaible auf T-Online. Schaible schreibt als freier Autor auch für die ZEIT – und dort wären seine Zeilen vielleicht sogar besser platziert gewesen. Schade, dass der gelungene Beitrag “nur” auf T-Online erschien. Der Verfasser legt recht nachvollziehbar dar, warum der – auch medial stets so kommentierte “Rechtsruck” – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und in der ganzen westlichen Welt – letztlich nur das Produkt selektiver Wahrnehmung, also eine optische Täuschung, ist. Und der Beitrag gibt auch jede Menge Hinweise darauf, wie die mediale Überversorgung der erstarkenden Rechten, beschleunigend wirkt. Im…

Beitrag lesen …

Fundsache:

Die Hybris der Journalie

Wenn die Journalie davon träumt, die alleinige Deutungshoheit im öffentlichen Raum inne zu haben – gar noch staatlich alimentiert – wird es für die Demokratie gefährlich. Gefährlicher gar, als wenn “linke” Autonome bei Gipfeln ganze Stadtteile in Hamburg demolieren, “rechte” Niemalskluge Hitlergrüße zeigen, “Ausländer raus” und “Lügenpresse” plärren oder Islamisten die Sharia in der westlichen Welt einführen wollen. Ein “Wahrheitsministerium” wäre nämlich nichts anderes als ein Euphemismus für ein Propagandaministerium. Roger Letsch lässt das Szenario in einem Beitrag auf Achgut.com einleuchtend Revue passieren. Er lässt auch durchblicken, dass dahinter auch ganz eigennützige Interessen der Journalie stecken, angesichts rückläufiger Auflagen, immer…

Beitrag lesen …

Chronologie eines medialen Mobbings:

Maaßen und die mediale Maßlosigkeit

Autor: Kurt O. Wörl Die “links”-gerichteten Parteien im Bundestag und Angela Merkels journalistische Applauskulisse üben sich weiterhin in der Forderung nach totaler Vernichtung des zurückgetretenen Leiters des Bundesamts für Verfassungschutz, Hans – Georg Maaßen. Töne und Zeitungszeilen beherrschen heute die linksliberalen Medien, wie man sie früher nur aus der BILD-Zeitung kannte. Das ist nicht mehr nur berechtigte Kritik, sondern eine zutage tretende, wohl auch vom Neid getragene Hassorgie, wie sie ihresgleichen früher allenfalls noch Franz Josef Strauß auf sich ziehen konnte. Gut, wenn man sich nochmal den Anlass, des ganzen Theaters vergegenwärtigt (wir berichteten: Wie deutsche Medien Hetzjagden verifizieren): Chronologie Die Medien…

Beitrag lesen …

Meinungsfreiheit vs. Medienhetze:

Das Maaßen-Dilemma der Kanzlerin

von Kurt O. Wörl Ob der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, die hysterische Skandalisierung seiner Privatmeinung wohl im Amt bleibend überstehen wird? Normalerweise eher nicht. Normalerweise! Aber was ist in diesen Zeiten schon noch normal? Denn normalerweise ist es so: Wer es wagt, der Kanzlerin und der geballten Power ihrer medialen Applauskulisse (also der Journalie) öffentlich zu widersprechen, hatte bislang keine guten Karten. Da nützt es auch nichts, wenn man sich auf das Recht der freien Meinungsäußerung, gem. Art. 5 Absatz 1 des Grundgesetzes beruft. Denn dieses Recht findet nach Absatz 2 desselben Artikels seine Grenzen in den…

Beitrag lesen …

Regierung setzt auf die AntiFa statt auf ihre Dienste:

Hetzjagd gegen “Ungläubige”

Autor: Kurt O. Wörl Was für ein Furor! Seit Tagen klammern sich die Journalie und die Linksftont an ein einziges, auch noch von der AntiFA auf Twitter veröffentlichtes Video, in welchem sie meinen “Hetzjagden” (Plural!) gegen Migranten in Chemnitz erkannt zu haben. Das sei, so wird postuliert, die absolute Wahrheit, welche die nun “informierte” Öffentlichkeit gefälligst zu glauben und als Faktum zu betrachten habe. Doch genau das gibt das Video nicht her. Wenn es überhaupt etwas derartiges war, dann könnte der Clip allenfalls ein einziges solches Ereignis dokumentieren, aber keine pluralen solchen. Wie war das, immer mit Blick auf kriminelle…

Beitrag lesen …