Tendenz-Journaille vs. Konstruktiver Journalismus:

Journaille und ihre Lazarett-Poesie

Autor: Kurt O. Wörl Poeten gibt es heute kaum mehr welche. Zumindest keine, welche wie dereinst Goethen in der Lage wären, breite Gesellschaftsschichten zu erreichen und zu beeindrucken. Deren Platz haben inzwischen Journalisten eingenommen – und Leute, die sich nur so nennen.  Und wenn man nicht gerade die “Neue Züricher Zeitung (NZZ)” abonniert hat, die im deutschsprachigen Raum als letzte Bastion des verantwortungsbewussten Journalismus sich gegen den Trend der Infantilisierung, Emotionalisierung und Proletisierung redaktionell begleiteter Berichterstattung stemmt, wird man mit hoher Treffsicherheit nur auf Medien des derzeit hyperaktiven “Gesinnungsjournalismus” stoßen – oder wie die Vertreter desselben ihn selbst gerne nennen,…

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Fundsache: Friedrich Merz im Interview

Wenn Hirn zählt, wird er Kanzler

gefunden von Kurt O. Wörl Zugegeben, ein Sympathieträger wie Österreichs Everybodys Darling, Sebastian Kurz, ist Friedrich Merz nicht. Aber wenn bei der Union Hirn noch etwas zählt und man wirklich Willens ist, der AfD das Wasser wieder abzugraben, dann wird Angela Merkel die Schlüssel des Kanzleramtes an ihn übergeben. Recht viel konnte ich Merz in diesem Interview nicht widersprechen: Lesen Sie auch: Bundestag kein Abbild der Bevölkerung Lesen Sie auch: Placebo-Klimapaket war ein kluger Schachzug Lesen Sie auch: Wohltuende Worte der Vernunft

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Linksextreme Einpeitscher wollen mehr als Klimaschutz:

Radikalisierungsaufruf an FFF

Autor: Kurt O. Wörl Wer glaubte, Herbert Grönemeyers “Sportpalastrede” – in welcher er brüllend von einer Diktatur schwärmte, welche vorgäbe, wie eine Gesellschaft auszusehen hätte – wäre nur ein Ausrutscher gewesen, der könnte sich ziemlich irren. – Der Schoß der “rotlackierten Faschisten” (O-Ton Kurt Schuhmacher) wird offenbar wieder zunehmend fruchtbarer – und damit furchtbarer. Zwar gelang es Sozialisten und Kommunisten – kurz den Genossen – noch nie in ihrer Geschichte, irgendwo dauerhaft funktionierende Gesellschaften, in welchen Freiheit, wachsender Wohlstand und Frieden vorherrschen, zu etablieren. Stets endeten derartige Versuche in Unterdrückungs- und Terrorregimen, die am Ende zusammenbrachen, marode Länder und traumatisierte…

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Fundsache: Zum links-grünen Zeitgeist deutscher Medien

Sechs Gebote des moralischen Journalismus

gefunden von Kurt O. Wörl Ähnlich wie der Nachrichtenchef des dänischen, öffentlich-rechtlichen Fernsehens DR, Ulrik Haagerup – er ist ein Verfechter des Konstruktiven Journalismus – blickt auch Susanne Gaschke, von der Neuen Züricher Zeitung  (NZZ) überaus kritisch auf die deutsche Tendenz-Journalie und verrät deren “sechs Gebote des moralischen Journalismus.” NZZ: Die Dramatisierungsreserven sind unendlich – die sechs Gebote des moralischen Journalismus  

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Fundsache: Infantile Klimareligion

NZZ: Generation Greta…

gefunden von Kurt O. Wörl Für mich ist ja die Neue Züricher Zeitung (NZZ) inzwischen so etwas wie es das Westfernsehen einst für DDR-Bürger war. Dass der Berliner Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz dort einen grandiosen Gastkommentar zum apokalyptischen Klimahype veröffentlicht, ehrt ihn umso mehr. Prädikat: lesenswert! NZZ: Generation Greta: Wie die Angst vor dem Untergang eine ganze Gesellschaft und ihre Medien bewegt Dazu wieder die passende Lästerei von Gerald Grosz Lesen Sie auch: Klimaapokalyptiker und Verschwörungstheoretiker Lesen Sie auch: Greta Thunberg spielt Klimaferkel Lesen Sie auch: Klimawandel einmal anders betrachtet  

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Fundsache:

Moralischer Totalitarismus

gefunden von Kurt O. Wörl “Moralischer Totalitarismus”, ein Begriff, den ich soeben in meinen Wortschatz integriert habe! Ich denke, Svenja Flaßpöhler bringt da einiges ziemlich auf den Punkt. Sie zeigt nämlich auf, dass die politische Linke im selben Maße zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt, wie die Kräfte am “rechten” Rand, … nur sehr viel hinterfotziger und verlogener, denn sie verstecken sich hinter der Maske moralisierender Biedermänner und sind doch nur ganz banale, geistige Brandstifter. Mein Respekt vor der “taz” wächst. Sie ist so ziemlich das einzige linke Blatt, das auch selbstkritische Beiträge zulässt. Hier geht’s zur Fundsache: taz: Von moralischem…

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Schwarzenbruck und die Meinungsfreiheit:

Gesinnungs-Foul in Schwarzenbruck

Autor: Kurt O. Wörl Manchmal stößt man auf befremdliche Pressemeldungen. “N-Land”, das Gemeinsachafts-Online-Portal von Herbrucker Zeitung, Der Bote und Pegnitz-Zeitung, berichtet heute, dass sich der Gemeinderat Schwarzenbruck samt 1. Bürgermeister Bernd Ernstberger einstimmig von dem Unternehmer Peter Weber distanziert habe. Es habe “strahlende Gesichter und stehenden Applaus” im Schwarzenbrucker Gemeinderat gegeben.   Hintergrund seien Videobeiträge von Herrn Weber, welche nach Ansicht der Laienpolitiker zu Schwarzenbruck “rechte Botschaften” enthielten. Zugleich mit der Distanzierung habe der Rat dem Bericht nach auch die Unterstützung für ein von Peter Weber organisiertes Benefizkonzert mit Jürgen Drews zurückgezogen.  35.000 EUR sollten für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt…

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Fundsache aus Cicero:

Die 500 wichtigsten, deutschsprachigen Intellektuellen

von Kurt O. Wörl Das Magazin “Cicero” hat vor zwei Jahren seine Liste der 500 wichtigsten, deutschsprachigen Intellektuellen aktualisiert. Im Wesentlichen entspricht die Liste auch meinen Vermutungen. Überraschendes war nicht dabei, außer vielleicht, dass Thilo Sarrazin – vorher nicht benannt – es aus dem Stand heraus auf Platz 5 schaffte und der von mir sehr geschätzte Henryk M. Broder sich um 23 Plätze auf Platz 14 verbesserte. Auch der von mir nicht minder geschätzte Philosoph Richard David Precht, der es wie kaum ein anderer versteht, komplexe Sachverhalte auch für den Laien verständlich zu publizieren, verbesserte sich um 75 Rangplätze auf…

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Zum SPIEGEL-Skandal:

Selten ein Schaden ohne Nutzen

Autor: Kurt O. Wörl Schöner Salat, den der mehrfach ausgezeichnete Journalist Claas Relotius vom SPIEGEL da angerichtet hat. Außer, dass dem einst investigativen Nachrichtenmagazin nun die Häme aus den Redaktionen anderer Medien – und von den politischen Gegnern sowieso – entgegen schlägt (der STERN wird besonders froh sein, mit seinem “Hitler-Tagebücher-Fake” nun kein schmerzhaftes Alleinstellungsmerkmal mehr zu haben), wird es für den SPIEGEL künftig nicht mehr ganz so einfach sein, dem PEGIDA-Geplärre von der “Lügenpresse” noch glaubhaft entgegen zu treten. Besonders in der AfD werden nicht Wenige darüber feixen. Darüber hinaus könnte der Skandal die gesamte Branche der schreibenden Zunft…

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Fundsache:

Riss durch Deutschland

Mir scheint, immer mehr Autoren bevorzugen es, ihre Beiträge in ausländischen Medien zu publizieren. Der deutsche Gesinnungsjournalismus ist halt nicht jedermanns Ding. Der DDR-Regimekritiker Alexander Bauersfeld hat einige wertvolle Gedanken zum Zustand unserer Republik in einem Gastkommentar für die NZZ zusammengetragen. Lesenswert! NZZ 02.10.2018: Ein Riss geht wieder durch Deutschland  

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