Fundsache: Einfache Fragen sind ihm offenbar zu kompliziert:

Deutschlandfunk grillt Hofreiter

gefunden von Kurt O. Wörl

Redakteur Christoph Heinemann vom Deutschlandfunk stellt Anton Hofreiter (B90/Grüne) in einem telefonischen Interview ruhig und unaufgeregt ein paar ganz einfache Fragen, etwa wiederholt “Was bedeutet Schulpflicht?” – Mit jeder Frage wirkt Hofreiter aufgewühlter, beantwortet aber nicht eine einzige.

Als rechtsstaatlich gefestigter Politiker, der möglicherweise einmal in einem Ministerium Weisungen an nachgeordnete Behörden zu geben hätte, sollte es ihm aber nicht schwer fallen, die wirklich simplen Fragen einfach zu beantworten. 

Interessant dabei Hofreiters Reaktion auf die Frage, wenn Schüler für andere Zwecke als das Klima streiken würden. – Ob ihm bewusst ist, welch faschistoide Gedankenwelt er mit seinem Herumgeeiere offenbart?

Das Interview

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Nach Anhören des Interviews begriff ich, was Wolfgang Kubicki (FDP) in einem ZEIT-Interview meinte, als er nach Hofreiter befragt antwortete:

„Anton Hofreiter von den Grünen könnte mich zu Dingen verleiten, die ich eigentlich nicht will: ihm eine knallen zum Beispiel.“

Es gibt solche Menschen, bei deren bloßem Erscheinen die Raumtemperatur augenblicklich um zehn Grad absinkt. Hofreiter gehört zweifellos dazu. Kann man sich Hofreiter über sich selbst lachend überhaupt vorstellen?

Leider hat Kubicki recht, Hofreiters bloße Wahrnehmung hat wirklich diese Wirkung, dass die Aggressionsschwelle sinkt. Nach jeder der gegebenem, dämlichen Ausweichantworten ist man überzeugt, dass er dafür eine kräftige Kopfnuss auf die Hammelwolle verdient hätte.

Was Hofreiters Sympathiedefizit betrifft: Nach diesem Interview steht  Hofreiter im Antipathie-Wettbewerb mit Björn Höcke (AfD) gleich auf.


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