320 Seiten Unsinn

Autor: Kurt O. Wörl Guten Tag! Sie sind vermutlich ein Rechtspopulist! Ja, Sie haben richtig gelesen, die Wahrscheinlichkeit, dass Sie “rechtem” Gedankengut nachhängen ist groß – und zwar unabhängig davon, wo Sie sich selbst im politischen Spektrum verorten. Sie bestreiten das? Nun, Sie lesen auf unserer Webpräsenz, also scheinen Sie sich für Themen der politischen Mitte zu interessieren. Und wir Autoren vom NEURONENSTURM, der sich als ein Sprachrohr der bürgerlichen Mitte versteht, wir stecken mit Ihnen im selben Topf. Sehen wir den “Tatsachen” in die Augen: Wenn es stimmt, was “Wissenschaftler” mit der Studie “Verlorene Mitte, feindselige Zustände – Rechtsextreme…

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Angst fressen Seele auf

Autor: Kurt O. Wörl Dieser Tage wurde ich gefragt, warum ich den “Grünen” nicht den Status einer bürgerlichen Partei zugestehen mag. Schließlich, so wurde – fälschlich – argumentiert, wäre die Ökopartei inzwischen zur einzigen “Volkspartei” neben der Union aufgestiegen und mithin erkennbar im bürgerlichen Lager angekommen. Eine berechtigte Frage, die ich auch gerne beantworte. Falsch ist die Argumentation deshalb, weil eben nicht nur die “Grünen” als “einzige” sondern auch die AfD bei den Wählern der bürgerlichen Mitte – zumindest von den Wahlergenissen her – als werdende “Volkpartei” angekommen ist. Und meine Antwort ist ganz einfach: Ich verweigere den “Grünen” den…

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Ein ambivalenter Austausch

Autor: Kurt O. Wörl Am Montag, 21.01.2019 war der Kapitän des – seit einiger Zeit in Malta festgesetzten – Rettungsschiffes “Lifeline“,  Claus-Peter Reisch, zu Gast beim “Tagesgespräch” des Bayerischen Rundfunks. Thema des Tages: “Massengrab Flüchtlinge” – ein unglücklich gewählter Titel der Sendung. Flüchtlinge können kein Massengrab sein. Gemeint war wohl “Massengrab Mittelmeer”. Die Moderatorin, Stephanie Heinzeller, führte das Interview und ließ während der Sendung per Telefon zugeschaltete Zuschauer und Zuhörer zu Wort kommen. Hauptthema der Sendung war das Flüchtlingssterben im Mittelmeer und die Rolle, die Kapitän Reischs Crew, sein Schiff und seine Organisation “Mission Lifeline” dabei spielen. Bevor ich auf…

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Verwirrendes aus dem Hambacher Forst

Autor: Kurt O. Wörl So sehr ich mich bemühe, die Logik hinter den Vorgängen im Hambacher Forst, im Regierungshandeln in NRW und in Berlin zu durchschauen, es will mir einfach nicht gelingen. Aber Fakten kann man ja schon mal sammeln (unsortiert, wie sie der Neuronensturm vom Kopfe in die Tastatur liefert): Kohle ist nicht gut fürs Klima. Und Braunkohle ist unbestritten der mit Abstand dreckigste und klimaschädlichste Energieträger von allen, sorgt für Dreck in der Luft und für sauren Regen.  Deshalb will man sich weltweit von fossilen Kohlebrennstoffen zur Verstromung lossagen und in Berlin tagt hierzu eine Kohlekommission. Aus dieser…

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Precht erklärt die Welt

Das von Tilo Jung für “jung&naiv” mit Richard David Precht geführte, 109 Minuten lange Interview lohnt sich, angehört zu werden. Precht erklärt er Weltzustand und vor allem die Zukunftsperspektiven aus seiner Sicht. Eines hat mir besonders imponiert, weil er damit punktgenau auch meine Wahrnehmung traf. Sinngemäß sagt er, Merkels Vorgänger im Kanzleramt unterschieden sich von Merkel dadurch, dass sie für ihre Amtszeit Zukunftsperspektiven hatten und auch umsetzten: Adenauer hatte die Einbindung Deutschlands in ein westliches Bündnis und die Durchdemokratisierung des Landes als Ziel, Willy Brandt startete – vor der Wahl angekündigt – die Entspannungspolitik mit dem Ostblock, Kohls großes Ziel…

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Stimme der Vernunft

Nachdem das Konzert zur (misslungenen) “Tatortreinigung” in Chemnitz unter dem Hashtag #WirSindMehr vor allem mit vulgären, sexistischen und gewaltverherrlichenden “Musikern” aufwarten konnte, ist eine andere, bessere Stimme willkommen. Es ist beruhigend, dass es in der Zunft der Kunstschaffenden auch besonnene, abwägende, differenziertere und tiefer blickende Vertreter wie Peter Maffay gibt, welche zeigen, dass man auch in zivilisierten Tönen und Wogen glättend deutlich Stellung beziehen kann. Deshalb gebe ich gerne sein Statement, welches er auf seiner Facebookseite zu den Chemnitzern Ereignissen gegeben hat, hier wieder: “Liebe Freunde, die Schlagzeilen und die Bilder aus Chemnitz beunruhigen jeden von uns. Wir diskutieren in der…

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Brief aus den USA an deutsche Medien

Aus den USA kommen harsche Worte und ein vernichtendes Urteil zur Hybris der deutschen Journalie über den Teich. Jay Rosen, Journalist des Jahrgangs 1956, sendet in einem offenen Brief an seine deutschen Kollegen eine Standpauke, die sich gewaschen hat. Die bei uns wachsende Ahnung, die deutschen Medien – allen voran die sog. Leitmedien – könnten mit ein Teil der Ursache der aufgeheizten Stimmung in Deutschland sein, scheint für Rosen bereits fest zu stehen. Keinem, aber auch nicht einem einzigen Satz seines offenen Briefes könnte man tragfähig begründet ernsthaft widersprechen. Hat sich die deutsche Journalie den hasserfüllten Ruf “Lügenpresse” von “rechts”-außen…

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Wie deutsche Medien Hetzjagden verifizieren

Autor: Kurt O. Wörl Bislang senden die Medien als “Nachweis” für die viral verbreitete Legende von “Hetzjagden” in Chemnitz immer nur einen einzigen, kurzen Videoclip; und der stammt ausgerechnet von der linksextremen AniFa – mit ihrer ganz eigenen, staatsfeindlichen und die bürgerliche Gesellschaft ablehnenden, politischen Agenda – welche diesen unter @azeckenbiss getwittert hat. “Seriösen Journalismus” kann man die Verbreitung des nicht verifizierten Clips, jedenfalls nicht nennen. Man sieht in dem Video, dass ein kräftiger Mann tatsächlich einem anderen jungen Mann, tatsächlich mit dunklerem Teint, über eine Straße nachstellt. Aber das Video zeigt absolut nichts, was auch nur ansatzweise Aufschluss über…

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Echte Journalisten – es gibt sie noch!

Wenn ich Claus Kleber, Marietta Slomka, Caren Miosga im Fernsehen sehe, schalte ich meistens um. Diese Gattung “Journalisten” hat sich weitgehend vom Ethos der neutralen Berichterstattung verabschiedet. Ich will nämlich gar nicht wissen, welche Meinung diese Leute zur aktuellen Nachrichtenlage vertreten. Sie sollen mir erzählen, was passiert ist, ohne Wertung, Einordnung, Ironie und zynische Bemerkungen. Das alles kann ich nämlich selbst ganz gut. Und wenn man doch mal meint, eine beispielhafte Meinung präsentieren müssen, dann kann man das mit dem Sendeformat eines – dann auch so zu benennenden – Kommentars. Dann weiß man als Zuschauer, jetzt kommt die Privatmeinung einer…

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