Fundsache:

Brief aus den USA an deutsche Medien

Aus den USA kommen harsche Worte und ein vernichtendes Urteil zur Hybris der deutschen Journalie über den Teich. Jay Rosen, Journalist des Jahrgangs 1956, sendet in einem offenen Brief an seine deutschen Kollegen eine Standpauke, die sich gewaschen hat. Die bei uns wachsende Ahnung, die deutschen Medien – allen voran die sog. Leitmedien – könnten mit ein Teil der Ursache der aufgeheizten Stimmung in Deutschland sein, scheint für Rosen bereits fest zu stehen. Keinem, aber auch nicht einem einzigen Satz seines offenen Briefes könnte man tragfähig begründet ernsthaft widersprechen. Hat sich die deutsche Journalie den hasserfüllten Ruf “Lügenpresse” von “rechts”-außen am Ende redlich verdient? Das mag jeder Leser selbst bewerten, ich selbst halte nichts von Ultima-ratio-Etiketten.

Ich freue mich sehr, dass die FAZ Rosens Brief veröffentlicht und ins Deutsche übersetzt hat, das zeugt von Größe (das englische Original ist im Text aufrufbar). Prädikat: unbedingt lesenswert – vor allem für die deutsche Journalie!

FAZ 02.09.2018: Brief an die deutschen Journalisten 


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