Demokratie im Stresstest – Teil 1

Vom Konsens zur Polarisierung – ein Rückblick

Deutschland lebte lange vom Konsens – getragen von einer bürgerlichen Mitte, die Kompromisse möglich machte. Heute scheint diese Mitte brüchig. Gendersprache, Klimapolitik, Migration und Identität sind zu neuen Frontlinien geworden, hinter denen sich ein tieferes Ziel verbirgt: die Umformung der Gesellschaft selbst.

Dieser Teil 1 führt zurück zu den Wurzeln und zeigt, weshalb Ideologie stets ein Denkgefängnis war, ist, sein wird und warum nur die bürgerliche Gesellschaft Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand sichern konnte.

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Kunst kommt von Katalog

Eine satirisch-kritische Begleitung der Schwabacher Biennale „Ortung 14“

Kunst kommt von Katalog – Schwabach glänzt, aktuell leider nicht vor purer Schönheit, sondern vor Sprühfarbe: Alle zwei Jahre verwandelt „Ortung“ die Stadt in eine Art Wertstoffhof mit Goldrand. Und während Meister wie Michelangelo und Gustav Klimt die Kunst am Können maßen, stapelt man heute goldlackierte Autowracks, kippt roten Sand in Säle, lässt es erst nach Marzipan, dann nach Blausäure duften – und nennt das Diskurs. Gegenwartskunst, die sich nicht zeigt, sondern erklärt werden will. Wer wissen will, wie Gold so schnell blind wird, bekommt hier eine kleine Ortskunde im Zeichen des Glanzes ohne Gehalt. […]

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Saalflucht im Bürgerhaus zu Schwabach

Satire: Abfall trifft Sprachmüll - SPD und Grüne inszenieren Provinz-Posse

In Schwabach reicht schon eine Abfallsatzung, um den Stadtrat ins Chaos zu stürzen. Weil die CSU das Wort „Grundstückseigentümer“ wieder ohne Doppelungen haben wollte, verließen SPD und Grüne empört den Saal – Demokratie zum Davonlaufen. Heraus kam eine Provinzoperette, in der mehr Drama gespielt wurde, als die Satzung Text hatte. Eine Satire über Sprachmüll, Saalflucht und ein fragwürdiges Verständnis von Demokratie. […]

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Kreativität als Lebensprinzip

Neugier, Zweifel, Balance – und ein Schuss Sfumato

Warum Kreativität mehr ist als Basteln im Kindergarten: Ein Streifzug durch Evolution, Geschichte und Alltag – mit Leonardo da Vinci, Archimedes in der Badewanne und einem guten Schuss Ironie. […]

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Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Zwischen Rosen und Zahnpastatuben – der Alltag prüft die Gefühle

Die Liebe – Dichter schwärmen von ihr, Philosophen grübeln über sie, und wir Normalsterblichen stolpern über Sockenberge und Zahnpastatuben. Ein heiter-ironischer Streifzug durch die schönste, schwierigste und seltsamste aller menschlichen Angelegenheiten. Sie heilt und sie schmerzt, sie verzaubert und sie treibt in den Wahnsinn: die Liebe. Ein Spiel, das keiner so recht versteht – und doch jeder gerne spielt. […]

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Gedanken zum Denken

Ein Selbstversuch mit Nebenwirkungen

Denken kann jeder – behaupten zumindest viele. Doch was passiert wirklich, wenn wir denken? Sitzt da oben im Kopf ein kreativer Künstler, oder hat der Verstand längst den Hausmeisterschlüssel? In diesem humorvollen Streifzug zwischen umfallenden Bäumen, eifrigen Nichtzeugen und Planeten, die erst durch Mathematik zum Leben erwachen, erfahren Sie, warum wir nicht der Verstand sind – und wie wir unsere Wirklichkeit oft selbst malen. Manchmal in Öl, manchmal mit Wachsmalkreide. […]

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Der Tod – Alles ist nur Übergang

Über das Ende, das den Kreis schließt

Ein Leben lang tun wir so, als ginge es uns nichts an – und doch sind wir seine Zielgruppe: der Tod. Er kommt ohne Einladung, ohne Plan, ohne Rücksicht. Dieser Essay spürt ihm nach: in Begegnungen, Gedanken und Bildern, die zeigen, dass er nicht nur Ende, sondern auch Lehrer, Partner und Rückkehr ist. […]

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Die Zeit – unser flüchtigster Besitz

Warum wir Zeit zwar messen, aber selten verstehen

Wir jagen ihr nach, zählen sie, versuchen sie zu sparen – und verlieren sie doch ständig: die Zeit. Zwischen Naturzyklen und Maschinentakt, zwischen Kindheitsgefühl und Termindruck stellt dieser Essay die Frage, ob wir sie jemals wirklich besitzen – oder nur lernen können, uns sinnvoll in ihr zu bewegen und im Augenblick zu leben. […]

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Frauen und Männer – Die Evolution irrt selten

Glosse über die liebevollen Missverständnisse im Zusammenleben

Männer sind einfach gestrickt – sagt man. Frauen sind unergründlich – weiß man. Und die Liebe? Das charmanteste Chaos, das die Evolution je hervorgebracht hat. Vom Adamsapfel bis zur Kreditkarte, von Oasenwanderungen der Männlichkeit bis zum fein austarierten Schweigen in der Streitkultur – der kleine Krieg der Geschlechter tobt seit Jahrtausenden. Verstehen kann den nur, wer ihn erlebt hat – und das merkt man sofort. […]

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Wer trägt die Gesellschaft – und wer zerrt an ihr?

Warum die Welt nicht durch Empörung besser wird – aber durch Verantwortung

Der eine zieht morgens die Gummistiefel an und bringt das Vereinsheim auf Vordermann. Der andere tippt empört in sein Smartphone, dass „das System wieder versagt“ habe. Der eine lebt mit der Welt, wie sie ist – und tut, was er kann. Der andere lebt gegen sie – im Namen eines Besseren, das selten ein Gesicht hat. Und was ist eigentlich moralisch? Ist es das fordernde Streben nach einer besseren Welt – oder das stille Gestalten des Alltags in der Gemeinschaft, in der Freiwilligen Feuerwehr, als Pflegkraft, als helfender Nachbar?

Dieser Essay schaut hinter die Fassaden, fragt nach psychologischen Mustern, nach Scheitern und Gelingen, nach dem langen Atem des Bürgerlichen und der lodernden Ungeduld des Progressiven. Und er kommt zu einer unbequemen Einsicht: Wer nur gut sein will, verfehlt oft das Gute. – Das Gute will nicht von anderen gefordert, sondern eigenhändig getan werden. […]

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