Vom Schweigen zur Wut

Wie die Dekonstruktion des Bürgerlichen zur Gegenreaktion führt

Die bürgerliche Mitte stellt nach wie vor den Großteil unserer Gesellschaft – und doch ist sie aus dem öffentlichen Diskurs weitgehend verschwunden. Während „linke“ Kulturströmungen das Selbstverständliche dekonstruieren, schweigt die Mehrheit – aus Scham, aus Müdigkeit oder aus Angst vor sozialer Ächtung. Doch wer das Maß verliert, macht den Maßlosen Platz. Der folgende Essay beleuchtet, wie ein ideologisch überdehnter, radikaler Konstruktivismus zur Auflösung des Gemeinsamen führte, warum Rechtspopulismus nicht Ursache, sondern Folge ist – und weshalb es Zeit wird, dass die Vernünftigen wieder sprechen, bevor nur noch geschrien wird.[…]

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Notfall-Set für ideologische Gespräche

Diskussionen mit Ideologen sind sinnlos, aber manchmal geht's nicht anders:

Schon Arthur Schopenhauer spottete über Friedrich Hegel, dessen System ihm wie ein „unsinniges Kauderwelsch“ erschien – aufgebläht, dunkelmännisch, akademisch bequem. In seinen Augen war Hegel kein Denker, sondern ein philosophischer Hofnarr, der Gedanken in Nebel kleidete, um in Universitätsämtern zu glänzen. „Eine kolossale Mystifikation,“ nannte er Hegels Philosophie, „die dem Staat diente, weil sie unverständlich war.“ Und weiter: „Er schrieb Unverständliches, um Tiefe zu simulieren.“ […]

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Gespräche mit Churchill

Ein fiktiver Dialog über den Zustand unserer Demokratie:

„Die Demokratie ist die schlechteste Staatsform, mit Ausnahme aller anderen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“ Dieser Satz Winston Churchills ist berühmt geworden. Doch was, wenn der alte Brite noch heute unter uns wäre, mit Blick auf die gegenwärtigen Zustände westlicher Gesellschaften, ihr Bildungswesen, ihren politischen Betrieb, die Debattenkultur, den Umgang mit Autorität und Freiheit? […]

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Transgender: Identität, Sicherheit und Realität

Wenn Selbstdefinition zum Systemproblem wird:

Kaum ein gesellschaftliches Thema hat in den vergangenen Jahren so stark polarisiert wie die Diskussion um transidente und nicht-binäre Identitäten. Was als berechtigtes Anliegen begann – die Anerkennung und der Schutz einer gesellschaftlichen Minderheit – hat sich in vielen westlichen Gesellschaften zu einem komplexen Konfliktfeld entwickelt. Es berührt Fragen von Recht und Gerechtigkeit, von individueller Freiheit und gesellschaftlicher Ordnung, von Minderheitenschutz und Mehrheitsakzeptanz. […]

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Musiktheater in der Ideologiefalle

Werktreue Inszenierung statt Konzept- und Regietheater:

Noch vor 15 Jahren war ich ein begeisterter Theaterbesucher mit festem Abonnement.  Opern und vor allem Operetten, das war mein Genre, das mich begeisterte. Dann übernahmen leider ideologiegetriebene Intendanten und Regiesseure das Zepter in vielen Musentempeln und ich bemerkte, dass ich mein Abo kaum mehr nutzte. Zeit also, es zu kündigen, was ich auch tat. […]

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Politische Entfremdung und Populismus

Analyse der politischen und medialen Landschaft:

Warum fühlen sich immer mehr Bürger von der Politik entfremdet? Dieser Beitrag analysiert die tiefgreifenden Ursachen des Vertrauensverlusts in Politik, Medien und Institutionen – und zeigt, warum Populismus nicht das Problem, sondern das Symptom ist. […]

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Zwischen Sprachstolz und Sprachscham

ARD und ZDF diskriminieren Dialekte, aber nicht alle:

Im deutschen Sprachraum existiert ein paradoxes Spannungsfeld zwischen sprachlicher Vielfalt und sprachlicher Normierung. Einerseits ist Deutschland reich an Dialekten, die Ausdruck regionaler Kultur, historischer Identität und kommunikativer Intimität sind. Andererseits dominiert im öffentlichen Raum ein standardisiertes Hochdeutsch, das als Bildungs- und Prestigesprache fungiert. Dieses Spannungsverhältnis wird nicht zuletzt durch die Medien forciert, die Dialekte nach ästhetischen und sozialen Kriterien unterschiedlich gewichten. Besonders deutlich wird das am Beispiel der beliebten Krimireihe „Tatort“. […]

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Emotionspädagogen

Des Zeitgeists neueste Berufserfindung:

Welch merkwürdig neue Berufe es doch gibt: z.B. „Emotionspädagoge“, ein Beruf mit IHK-Abschluss. Ein Zeitungsartikel (Schwabacher Tagblatt) von heute berichtet über eine solche „Emotionspädagogin“. Demnach kümmert sich eine „Emotionspädagogin“ z.B. um Kinder, die keinen Bock haben, in die Kita oder in die Schule zu gehen … oder wie es im Artikel heißt, um „Kinder, die nicht ins Schulsystem passen“. […]

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Gendern: diskriminierend und sexistisch

Auch wenn es die Gender-Befürworter nicht wahrhaben wollen:

„Liebe Jüdinnen und Juden, liebe Nichtjüdinnen und Nichtjuden!“ Wie finden Sie diese Ansprache, die zweifelsfrei jeden Menschen meint? Oder: „Liebe Farbige und Weiße!“ Was kommt Ihnen bei so einer Ansprache, die ebenfalls doch wirklich alle Menschen anspricht, in den Sinn? Ich wäre nicht erstaunt, wenn Sie bei den beiden, zweifelsfrei alle Menschen ansprechenden Anreden ein ungutes Gefühl beschleicht, mich beschleicht es nämlich auch. Wer so andere Menschen anspräche, der stünde – und das zurecht – sofort im Verdacht, rassistischen Motiven zu folgen. […]

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