Fundsache:

Die Hybris der Journalie

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Wenn die Journalie davon träumt, die alleinige Deutungshoheit im öffentlichen Raum inne zu haben – gar noch staatlich alimentiert – wird es für die Demokratie gefährlich. Gefährlicher gar, als wenn “linke” Autonome bei Gipfeln ganze Stadtteile in Hamburg demolieren, “rechte” Niemalskluge Hitlergrüße zeigen, “Ausländer raus” und “Lügenpresse” plärren oder Islamisten die Sharia in der westlichen Welt einführen wollen. Ein “Wahrheitsministerium” wäre nämlich nichts anderes als ein Euphemismus für ein Propagandaministerium.

Roger Letsch lässt das Szenario in einem Beitrag auf Achgut.com einleuchtend Revue passieren. Er lässt auch durchblicken, dass dahinter auch ganz eigennützige Interessen der Journalie stecken, angesichts rückläufiger Auflagen, immer unsichererer Arbeitsplätze und des zunehmenden Vertrauensverlustes ggü. einer zunehmend tendenziös “berichtenden” Medienlandschaft. Was sie propagieren ist letztlich das Tendenziöse zur Norm zu erheben und festlegen zu dürfen, was die Norm zu sein habe. Ich finde, unser Land kam seit 1945 ohne journalistisches Gouvernantentum aus und das soll bitte auch so bleiben:

Achgut.com 22.09.2018: Journalist, Abteilung Staatsausputzer


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