Fundsache: "Die USA sind nicht das großartigste Land der Welt!"

Schmerzhafte aber wahre Worte

gefunden von Kurt O. Wörl

Die TV-Serie “The Newsroom” ist schon vor einigen Jahren über die TV-Schirme geflimmert. Interessant fand ich nur den ersten Film der ersten Staffel – und dort vor allem eine Szene, jene, bei der eine Studentin, im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die Teilnehmer danach fragt, “warum Amerika das großartigste Land der Welt” wäre. 

Leider findet man derart bekundete Wahrheiten in der realen Welt eher selten. Umso beeindruckender jene des Film-Chefredakteurs Will MacAvoy, gespielt vom Schauspieler Jeff Daniels.

Sehen Sie selbst:

 

Das, was Daniels in seinem gespielten Podiumsauftritt von sich gab, könnte man heute nahezu über jedes westliche Land in ähnlicher Weise zusammentragen. Und wahr ist leider auch, dass jene, die sich als “Last Generation”, “Generation Z” bezeichnen, also die albernen Apokalyptiker, Klimakleber und Freitagsschulschwänzer als mutloseste und damit in der Tat erbärmlichste Generation erscheint. Denn mehr als “Zeichen setzen” – wen immer sie damit erreichen wollen – haben sie auch nicht drauf. “Zeichen setzen”, damit glaubt man vermutlich, etwas “ganz Wichtiges” auf billigste Weise zu leisten. Und dann ist das Klima gerettet? – Nein, Zeichen setzt man immer als “Aufforderung an andere”, nicht an sich selbst.

Statt Sekundenkleber zu verschwenden, wäre Bäume pflanzen eine sinnvollere und zielgerichtetere Freizeitgestaltung. Und dafür hat schon vor über 10 Jahren ein junger Mann ganz anderen, nämlich tatkräftigen Kalibers, sehr erfolgreich etwas getan Felix Finkbeiner.

Der heutigen, wohlstandsverwahrlosten und schon deswegen erbärmlichsten Generation und ihrem autistischen Idol aus Schweden empfehle ich, sich an Felix Finkbeiner zu orientieren. Statt nur “Zeichen zu setzen” oder albern die Schule zu schwänzen begann Finkbeiner Bäume zu pflanzen, hielt als damals 13Jähriger bereits 2011 eine fulminante, konstruktive Rede vor den Vereinten Nationen, die weitaus mehr begeisterte als das thunberg’sche, von purem Hass getragene “How dare you!”-Statement. Und Finkbeiner hat auch noch das erfolgreiche Klimaprojekt Plant-for-the-Planet in die Welt gesetzt. – So geht Klima-Aktivismus, der nicht spaltet, sondern begeistert und auch im bürgerlich-konservativem Umfeld Sympathie zu generieren vermag.

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