Zum SPIEGEL-Skandal:

Selten ein Schaden ohne Nutzen

Autor: Kurt O. Wörl Schöner Salat, den der mehrfach ausgezeichnete Journalist Claas Relotius vom SPIEGEL da angerichtet hat. Außer, dass dem einst investigativen Nachrichtenmagazin nun die Häme aus den Redaktionen anderer Medien – und von den politischen Gegnern sowieso – entgegen schlägt (der STERN wird besonders froh sein, mit seinem “Hitler-Tagebücher-Fake” nun kein schmerzhaftes Alleinstellungsmerkmal mehr zu haben), wird es für den SPIEGEL künftig nicht mehr ganz so einfach sein, dem PEGIDA-Geplärre von der “Lügenpresse” noch glaubhaft entgegen zu treten. Besonders in der AfD werden nicht Wenige darüber feixen. Darüber hinaus könnte der Skandal die gesamte Branche der schreibenden Zunft…

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Fundsache:

Rechtsruck eine optische Täuschung?

Einen beachtenswerten Essay verfasste der Autor Jonas Schaible auf T-Online. Schaible schreibt als freier Autor auch für die ZEIT – und dort wären seine Zeilen vielleicht sogar besser platziert gewesen. Schade, dass der gelungene Beitrag “nur” auf T-Online erschien. Der Verfasser legt recht nachvollziehbar dar, warum der – auch medial stets so kommentierte “Rechtsruck” – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und in der ganzen westlichen Welt – letztlich nur das Produkt selektiver Wahrnehmung, also eine optische Täuschung, ist. Und der Beitrag gibt auch jede Menge Hinweise darauf, wie die mediale Überversorgung der erstarkenden Rechten, beschleunigend wirkt. Im…

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Fundsache:

Die Hybris der Journalie

Wenn die Journalie davon träumt, die alleinige Deutungshoheit im öffentlichen Raum inne zu haben – gar noch staatlich alimentiert – wird es für die Demokratie gefährlich. Gefährlicher gar, als wenn “linke” Autonome bei Gipfeln ganze Stadtteile in Hamburg demolieren, “rechte” Niemalskluge Hitlergrüße zeigen, “Ausländer raus” und “Lügenpresse” plärren oder Islamisten die Sharia in der westlichen Welt einführen wollen. Ein “Wahrheitsministerium” wäre nämlich nichts anderes als ein Euphemismus für ein Propagandaministerium. Roger Letsch lässt das Szenario in einem Beitrag auf Achgut.com einleuchtend Revue passieren. Er lässt auch durchblicken, dass dahinter auch ganz eigennützige Interessen der Journalie stecken, angesichts rückläufiger Auflagen, immer…

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Chronologie eines medialen Mobbings:

Maaßen und die mediale Maßlosigkeit

Autor: Kurt O. Wörl Die “links”-gerichteten Parteien im Bundestag und Angela Merkels journalistische Applauskulisse üben sich weiterhin in der Forderung nach totaler Vernichtung des zurückgetretenen Leiters des Bundesamts für Verfassungschutz, Hans – Georg Maaßen. Töne und Zeitungszeilen beherrschen heute die linksliberalen Medien, wie man sie früher nur aus der BILD-Zeitung kannte. Das ist nicht mehr nur berechtigte Kritik, sondern eine zutage tretende, wohl auch vom Neid getragene Hassorgie, wie sie ihresgleichen früher allenfalls noch Franz Josef Strauß auf sich ziehen konnte. Gut, wenn man sich nochmal den Anlass, des ganzen Theaters vergegenwärtigt (wir berichteten: Wie deutsche Medien Hetzjagden verifizieren): Chronologie Die Medien…

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Fundsache:

Brief aus den USA an deutsche Medien

Aus den USA kommen harsche Worte und ein vernichtendes Urteil zur Hybris der deutschen Journalie über den Teich. Jay Rosen, Journalist des Jahrgangs 1956, sendet in einem offenen Brief an seine deutschen Kollegen eine Standpauke, die sich gewaschen hat. Die bei uns wachsende Ahnung, die deutschen Medien – allen voran die sog. Leitmedien – könnten mit ein Teil der Ursache der aufgeheizten Stimmung in Deutschland sein, scheint für Rosen bereits fest zu stehen. Keinem, aber auch nicht einem einzigen Satz seines offenen Briefes könnte man tragfähig begründet ernsthaft widersprechen. Hat sich die deutsche Journalie den hasserfüllten Ruf “Lügenpresse” von “rechts”-außen…

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Medien gehen der AntiFa auf den Leim:

Wie deutsche Medien Hetzjagden verifizieren

Autor: Kurt O. Wörl Bislang senden die Medien als “Nachweis” für die viral verbreitete Legende von “Hetzjagden” in Chemnitz immer nur einen einzigen, kurzen Videoclip; und der stammt ausgerechnet von der linksextremen AniFa – mit ihrer ganz eigenen, staatsfeindlichen und die bürgerliche Gesellschaft ablehnenden, politischen Agenda – welche diesen unter @azeckenbiss getwittert hat. “Seriösen Journalismus” kann man die Verbreitung des nicht verifizierten Clips, jedenfalls nicht nennen. Man sieht in dem Video, dass ein kräftiger Mann tatsächlich einem anderen jungen Mann, tatsächlich mit dunklerem Teint, über eine Straße nachstellt. Aber das Video zeigt absolut nichts, was auch nur ansatzweise Aufschluss über…

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Wolfgang Kubicki nimmt Stellung

Nach dem medialen Furor zu einem Zitat, welches einem Interview entnommen war, das Wolfgang Kubicki dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gegeben hat, hat Kubicki auf seiner Facebook-Seite nun dazu Stellung bezogen. Das war auch gut so! Denn leider rauschte zwar das aus dem Zusammenhang gerissene, kritisierte Zitat durch den Medienwald, das ganze Interview, welches erst den Kontext herstellen würde, hat die Medienwelt bislang jedoch nicht veröffentlicht, auch nicht das RND. Man fragt sich warum! Kubickis Statement (Facebook): “Es ist manchmal schon erstaunlich, wie weit Äußerungen interpretiert werden, um am Ende eine knackige Überschrift zu erhalten. Ich habe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland folgendes Zitat gegeben….

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Fundsache:

Wohltuende, weise Worte

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) hat kürzlich – mit Blick auf die sich scheinbar hemmungslos, wie eine Virenepidemie ausbreitende Paranoia deutscher Sicherheitspolitiker – in weisen Worten eine wohltuende Rede gehalten. Von den Innenministern unseres Landes (das sind ja die eigentlichen Hüter der Verfassung) sollte man verlangen, dass sie diese Rede jederzeit auswändig zu rezitieren wissen. Es sollte ihnen geradezu, unter Strafandrohung, verboten sein, neue Gesetzentwürfe in die Parlamente einzubringen, wenn sie die Rede nicht Wort für Wort wiedergeben können und – vor allem – in ihrer Zielrichtung verstanden haben. Lesen Sie Prof. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier zum Thema Freiheit vs. Sicherheit Ergo: Nie…

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