Was ist ein zeitgemäßer Konservativer?

Miriam Lau, Journalistin, die für die ZEIT schreibt, hat in einem Beitrag für ihre Zeitung, mit Blick auf den aktuell desolaten Zustand der CDU, unter dem Titel “Was ist Mitte-rechts?” eine – wie ich finde – wunderbare Definition darüber verfasst, was man heute unter einem zeitgemäßen, konservativen Politiker verstehen könnte.

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Baerbocks “Führungsqualitäten”

gefunden von Kurt O. Wörl Für diesen Rückblick muss man den beiden WELT-Journalisten Judith Henke und Uwe Müller wirklich danken. Ich kann mich an den Sachverhalt deshalb erinnern, weil er damals durch die Medien ging und ich beruflich daran Interesse hatte. Damals, zwischen 2009 und 2011, hatte sich im Grüninnen-Landesverband Brandenburg dessen Landesschatzmeister aus der Kasse der Partei bedient und zusammen über 270.000 EUR – vor allem mit osteuropäischen Prostituierten – durchgebracht. Sein Name und seine weiteren Delikte spielen hier keine Rolle mehr, er wurde mit Haftbefehl gesucht, festgenommen und schließlich vom Landgericht Potsdam rechtskräftig verurteilt. Er hat seine Strafe…

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Buchrezension:
Miss Merkel – Mord in der Uckermark

rezensiert von Kurt O. Wörl Dem Schriftsteller und Drehbuchautor David Safier ist ein unterhaltsames und vor allem witziges Buch gelungen, ein Krimi der besonderen Art: Angela Merkel ist nun im Ruhestand und braucht eine neue Beschäftigung. Und so macht sie sich, zusammen mit ihrem Mann Joachim Sauer auf, einen Mord zu klären – ganz im Stile von Miss Marple. Miss Merkel Mord in der Uckermark Der 1966 in Bremen geborene Autor verbindet in gewisser Weise das Genre “Kriminalroman” mit satirischen Anklängen. Er nutzt die jedem Deutschen bekannte Figur Angela Merkels und deren nüchterne Eigenarten, um eine an sich banale Krimigeschichte…

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Buchrezension:
Die Selbstgerechten

rezensiert von Kurt O. Wörl Sahra Wagenknecht geht hart, sehr hart ins Gericht mit der linken Schickimicki-Entourage, sowohl mit jenen in ihrer eigenen Partei, die LINKE, aber auch bei den Grüninnen und in der SPD:  Die Selbstgerechten Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt Die 1969 in Jena geborene Autorin zeichnet treffsicher ein Psychogramm eines Großteils jener, die sich selbst als “Links-Liberale” sehen. Wagenknecht gibt ihnen die treffendere Bezeichung “Lifestyle-Linke”, ein wohlgesetzter Begriff, der sich im allgemeinen Sprachgebrauch für jene “Linke” durchsetzen wird, die ziemlich spießbürgerlich, einen eigentlich bürgerlich-rechten Lebensstil in gutbürgerlichen, sehr gerne gentrifizierten Wohnvierteln pflegen, diesen als Nonplusultra…

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Buchrezension: Zuviel und nie genug – Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf

rezensiert von Kurt O. Wörl Mary L. Trump, die Nichte des US-Präsidenten, legt mit ihrem Buch eine schonungslose Abrechnung mit ihrem Onkel und der Familie Trump vor.  ZU VIEL UND NIE GENUG Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf Die 1965 geborene Mary L. Trump zeichnet ein Psychogramm nicht nur ihres Onkels, Donald Trump, sondern gleich von der gesamten Trump-Dynastie. Die Autorin ist für Psychogramme sogar eine Fachfrau, denn sie promovierte am “Derner Institute of Advanced Psychological Studies” in New York und lehrte in den Fachbereichen Traumatherapie, Psychopathologie und Entwicklungspsychologie.  Autorin: Mary L. Trump gebundene deutsche Ausgabe:  ISBN-10…

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“Schluss mit Starrsinn …!”

gefunden von Kurt O. Wörl Normalerweise ignoriere ich Nachrichten aus der BILD-Redaktion, schon wegen des teilweise unethischen Journalismus’, den das Blatt zu verantworten hat. Aber wenn der Boss der größten Boulevardzeitung, Jonas Reichelt, höchstpersönlich in einer Ansprache zum Top-Thema Corona-Politik so viel Richtiges von sich gibt, komme selbst ich nicht daran vorbei, ihm breiteres Gehör zu verschaffen: Bild von LoggaWiggler auf Pixabay Lesen Sie auch: Die Argumente gehen aus Lesen Sie auch: Dank und Sorge über Ungereimtheiten Lesen Sie auch: Corona wird Veränderungen bringen

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Journaille und ihre Lazarett-Poesie

Autor: Kurt O. Wörl Poeten gibt es heute kaum mehr welche. Zumindest keine, welche wie dereinst Goethen in der Lage wären, breite Gesellschaftsschichten zu erreichen und zu beeindrucken. Deren Platz haben inzwischen Journalisten eingenommen – und auch Leute, die sich nur so nennen.  Und wenn man nicht gerade die “Neue Züricher Zeitung (NZZ)” abonniert hat, die im deutschsprachigen Raum als eine der letzten Bastionen des verantwortungsbewussten, um Objektivität bemühten Journalismus sich gegen den Trend der Infantilisierung, Emotionalisierung und Proletisierung redaktionell begleiteter Berichterstattung stemmt, wird man mit hoher Treffsicherheit nur auf Medien des derzeit hyperaktiven “Gesinnungsjournalismus” stoßen – oder wie die…

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Radikalisierungsaufruf an FFF

Autor: Kurt O. Wörl Wer glaubte, Herbert Grönemeyers “Sportpalastrede” – in welcher er brüllend von einer Diktatur schwärmte, welche vorgäbe, wie eine Gesellschaft auszusehen hätte – wäre nur ein Ausrutscher gewesen, der könnte sich ziemlich irren. – Der Schoß der “rotlackierten Faschisten” (O-Ton Kurt Schuhmacher) wird offenbar wieder zunehmend fruchtbarer – und damit furchtbarer. Zwar gelang es Sozialisten und Kommunisten – kurz den Genossen – noch nie in ihrer Geschichte, irgendwo dauerhaft funktionierende Gesellschaften, in welchen Freiheit, wachsender Wohlstand und Frieden vorherrschen, zu etablieren. Stets endeten derartige Versuche in Unterdrückungs- und Terrorregimen, die am Ende zusammenbrachen, marode Länder und traumatisierte…

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NZZ: Generation Greta…

gefunden von Kurt O. Wörl Für mich ist ja die Neue Züricher Zeitung (NZZ) inzwischen so etwas wie es das Westfernsehen einst für DDR-Bürger war. Dass der Berliner Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz dort einen grandiosen Gastkommentar zum apokalyptischen Klimahype veröffentlicht, ehrt ihn umso mehr. Prädikat: lesenswert! NZZ: Generation Greta: Wie die Angst vor dem Untergang eine ganze Gesellschaft und ihre Medien bewegt Dazu wieder die passende Lästerei von Gerald Grosz Lesen Sie auch: Klimaapokalyptiker und Verschwörungstheoretiker Lesen Sie auch: Greta Thunberg spielt Klimaferkel Lesen Sie auch: Klimawandel einmal anders betrachtet  

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Selten ein Schaden ohne Nutzen

Autor: Kurt O. Wörl Schöner Salat, den der mehrfach ausgezeichnete Journalist Claas Relotius vom SPIEGEL da angerichtet hat. Außer, dass dem einst investigativen Nachrichtenmagazin nun die Häme aus den Redaktionen anderer Medien – und von den politischen Gegnern sowieso – entgegen schlägt (der STERN wird besonders froh sein, mit seinem “Hitler-Tagebücher-Fake” nun kein schmerzhaftes Alleinstellungsmerkmal mehr zu haben), wird es für den SPIEGEL künftig nicht mehr ganz so einfach sein, dem PEGIDA-Geplärre von der “Lügenpresse” noch glaubhaft entgegen zu treten. Besonders in der AfD werden nicht Wenige darüber feixen. Darüber hinaus könnte der Skandal die gesamte Branche der schreibenden Zunft…

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Rechtsruck eine optische Täuschung?

Einen beachtenswerten Essay verfasste der Autor Jonas Schaible auf T-Online. Schaible schreibt als freier Autor auch für die ZEIT – und dort wären seine Zeilen vielleicht sogar besser platziert gewesen. Schade, dass der gelungene Beitrag “nur” auf T-Online erschien. Der Verfasser legt recht nachvollziehbar dar, warum der – auch medial stets so kommentierte “Rechtsruck” – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und in der ganzen westlichen Welt – letztlich nur das Produkt selektiver Wahrnehmung, also eine optische Täuschung, ist. Und der Beitrag gibt auch jede Menge Hinweise darauf, wie die mediale Überversorgung der erstarkenden Rechten, beschleunigend wirkt. Im…

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Die Hybris der Journaille

Wenn die Journaille davon träumt, die alleinige Deutungshoheit im öffentlichen Raum inne zu haben – gar noch staatlich alimentiert – wird es für die Demokratie gefährlich. Gefährlicher gar, als wenn “linke” Autonome bei Gipfeln ganze Stadtteile in Hamburg demolieren, “rechte” Niemalskluge Hitlergrüße zeigen, “Ausländer raus” und “Lügenpresse” plärren oder Islamisten die Sharia in der westlichen Welt einführen wollen. Ein “Wahrheitsministerium” wäre nämlich nichts anderes als ein Euphemismus für ein Propagandaministerium. Roger Letsch lässt das Szenario in einem Beitrag auf Achgut.com einleuchtend Revue passieren. Er lässt auch durchblicken, dass dahinter auch ganz eigennützige Interessen der Journaille stecken, angesichts rückläufiger Auflagen, immer…

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Brief aus den USA an deutsche Medien

Aus den USA kommen harsche Worte und ein vernichtendes Urteil zur Hybris der deutschen Journaille über den Teich. Jay Rosen, Journalist des Jahrgangs 1956, sendet in einem offenen Brief an seine deutschen Kollegen eine Standpauke, die sich gewaschen hat. Die bei uns wachsende Ahnung, die deutschen Medien – allen voran die sog. Leitmedien – könnten mit ein Teil der Ursache der aufgeheizten Stimmung in Deutschland sein, scheint für Rosen bereits fest zu stehen. Keinem, aber auch nicht einem einzigen Satz seines offenen Briefes könnte man tragfähig begründet ernsthaft widersprechen. Hat sich die deutsche Journaille den hasserfüllten Ruf “Lügenpresse” von “rechts”-außen…

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Wohltuende, weise Worte

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) hat kürzlich – mit Blick auf die sich scheinbar hemmungslos, wie eine Virenepidemie ausbreitende Paranoia deutscher Sicherheitspolitiker – in weisen Worten eine wohltuende Rede gehalten. Von den Innenministern unseres Landes (das sind ja die eigentlichen Hüter der Verfassung) sollte man verlangen, dass sie diese Rede jederzeit auswändig zu rezitieren wissen. Es sollte ihnen geradezu, unter Strafandrohung, verboten sein, neue Gesetzentwürfe in die Parlamente einzubringen, wenn sie die Rede nicht Wort für Wort wiedergeben können und – vor allem – in ihrer Zielrichtung verstanden haben. Lesen Sie Prof. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier zum Thema Freiheit vs. Sicherheit Ergo: Nie…

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